Fußball-Bezirksliga Homburg Rüdiger Pfeifer kehrt zum SV Rohrbach zurück

Homburg/ROHRBACH · Der 59-Jährige übernimmt ab der kommenden Saison bei der zweiten Aktivenmannschaft in der Bezirksliga das Traineramt.

 Rüdiger Pfeifer ist zum SV Rohrbach als Trainer der zweiten Mannschaft zurückgekehrt.

Rüdiger Pfeifer ist zum SV Rohrbach als Trainer der zweiten Mannschaft zurückgekehrt.

Foto: Stefan Holzhauser

Zu den Fußballern des SV Rohrbach kehrt ein Mann mit großer Erfahrung zurück. Ab der kommenden Saison übernimmt der 59-jährige Rüdiger Pfeifer bei der zweiten Aktivenmannschaft in der Bezirksliga Homburg das Traineramt.

Bis zum Saisonende hätte eigentlich Carsten Abel bei der Verbandsliga-Reserve zusammen mit Nico Kummer die Nachfolge von Dirk Schweitzer übernehmen sollen. Schweizer wollte aus beruflichen Gründen zeitlich kürzer treten und hatte die Trainingsleitung im Winter abgegeben. Obwohl dann fast alle anderen Mannschaften im Kreis zu Beginn des neuen Jahres bis zur Saisonunterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie zwei Mal ran durften, blieb es aus Sicht der zweiten Mannschaft jedoch beim Zuschauen. So war die Begegnung beim SV Niederbexbach verlegt worden, während die ebenfalls als Gegner vorgesehene SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim II ihre Mannschaft vorzeitig vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte.

Voraussichtlich wird der SV Rohrbach II nun aufgrund derr Quotientenregel als Tabellensechster die Runde beenden, sollte die Saison am Dienstag auf dem virtuellen Verbandstag endgültig abgebrochen werden.

Rüdiger Pfeifer hatte die Rohrbacher Erste in der Saison 2017/18 in der Verbandsliga Nordost überraschend zur Meisterschaft geführt. Am Rundenende hatten die Rohrbacher mit 63 Punkten drei Zähler Vorsprung auf den Vize-Meister SV Bliesmengen-Bolchen und sogar elf auf die SG Marpingen-Urexweiler. Somit ging es für das Team aus den Königswiesen in der höchsten saarländischen Spielklasse, der Saarlandliga, weiter. Und auch dort lief es für den Aufsteiger und Trainer Pfeifer lange Zeit richtig gut.

Aufgrund der enormen Heimstärke konnte man sich zunächst von den Abstiegsplätzen fernhalten. Allerdings war man in den Auswärtspartien ein gern gesehener Punktelieferant. Letztlich wurde der erhoffte Ligaverbleib verpasst und man musste wieder in die Verbandsliga Nordost zurück. Pfeifer und der SV Rohrbach hatten sich damals bereits zur Winterpause getrennt. Als Gründe für seinen Rücktritt gab er berufliche Verpflichtungen an. Nun also das Comeback von Pfeifer.

„Ich war ja nie richtig weg. Der Vorstand hatte mich immer wieder belämmert, etwas zu machen. Vom Job her ist es derzeit wieder mit der Anzahl des Personals etwas besser“, meint der Rückkehrer. Im Dezember hätte sich Steffen Becker dazu entschlossen, neuer Spielausschuss-Vorsitzender zu machen. „Der Vorstand bat mich darum, ihn dabei zu unterstützen, was ich zusagte. Als dann Renzo Ortoleva zurücktrat, wurde das Ganze intensiviert. Da ich gut mit jungen Spielern umgehen kann, habe ich mich auf Wunsch von Becker dazu bereit erklärt, die zweite Mannschaft zu übernehmen“, meint der 59-Jährige.

Nun sei er wieder „im Gau präsent, wo man viele alte Gesichter wiedersehen wird“. Und weiter: „Das liegt mir mehr als beispielsweise die Saarlandliga“, erklärt Pfeifer. Ihm stünden für die Zweite in der nächsten Runde 25 Spieler zur Verfügung. Es seien sehr gute und talentierte Jungs. „Ich will sie teilweise in unsere erste Mannschaft hineinführen“, beschreibt Pfeifer seine Ziele. Das Verhältnis zum Erstmannschaftstrainer Alexander Ogorodnik sei sowohl im sportlichen als auch im privaten Bereich ausgezeichnet.

Zu Perspektiven und Erwartungshaltungen bezüglich dem Abschneiden der Zweiten könne man derzeit noch nichts sagen. Pfeifer wird weiterhin auch im Jugendbereich eine wichtige Rolle einnehmen. Dort übernimmt er beim SV Rohrbach als A-, B- und C-Jugendkoordinator eine tragende Position. „Die neue Spielgemeinschaft mit der DJK St. Ingbert und dem FC Neuweiler war unabdingbar. Ich finde sie persönlich richtig gut. Es wird dort mit den daran beteiligten Vereinen absolut fair zugehen“, verspricht der Rückkehrer.

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