Teamchef hielt das Vorgehen der Rennleitung für falsch 24-Stunden-Rennen am Nürburgring – Gericht weist Protest des St. Ingberter Rowe-Teams zurück

Nürburgring · Der Protest des St. Ingberter Rowe-Teams gegen das Ergebnis des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring ist am heutigen Mittwoch vom Berufungsgericht des Deutschen Motorsport-Bundes (DMSB) abgeschmettert worden. Es ist die (vermutlich) letzte Runde in dem spektakulären Rennen.

24-Stunden-Rennen Nürburgring: Protest von Rowe, Audi von Dupré brennt, Lauck im Pech
Foto: IMAGO/Silas Stein

Es war das kürzeste 24-Stunden-Rennen in der mehr als 50-jährigen Geschichte der Veranstaltung: Wegen dichten Nebels war der Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring am 1. Juni um 23.20 Uhr mit der roten Flagge unterbrochen worden. Und da auch im Laufe der Nacht und des folgenden Morgens keine Besserung eintrat, absolvierten die Autos am Sonntag nach mehr als 14-stündiger Unterbrechung nur noch fünf Runden hinter dem Safety-Car, bevor das Rennen vorzeitig beendet wurde.