2:0-Vorsprung reicht nicht

Rohrbach. Die Squashspieler des SRC Wiesental-St. Ingbert stecken in der 2. Bundesliga Süd weiterhin mitten im Kampf um den Klassenverbleib. So gab es am vergangenen Wochenende beim Doppelspieltag eine Niederlage und ein verlorenes Unentschieden. Zunächst unterlagen die Saarländer am Samstag beim Spitzenreiter SC Monopol Frankfurt deutlich mit 0:4

Rohrbach. Die Squashspieler des SRC Wiesental-St. Ingbert stecken in der 2. Bundesliga Süd weiterhin mitten im Kampf um den Klassenverbleib. So gab es am vergangenen Wochenende beim Doppelspieltag eine Niederlage und ein verlorenes Unentschieden. Zunächst unterlagen die Saarländer am Samstag beim Spitzenreiter SC Monopol Frankfurt deutlich mit 0:4. Dabei reichte es für Markus Voit, Tobias Baab, Nils Kempf und Thorsten Schmees zu keinem Satzgewinn. Sämtliche vier Matches gingen mit 0:3 Durchgängen verloren.

Am Sonntag stand dann im Rohrbacher Fitness- und Gesundheitszentrum flipflop das Heimspiel gegen den Tabellensiebten Black & White Worms II auf dem Programm. Gleich im ersten Spiel gab es eine faustdicke Überraschung: Nils Kempf, wie schon im Vorbericht in der SZ erhofft, kam beim 3:2 gegen Nicholas Wood zu seinem ersten Sieg in der 2. Liga. Dementsprechend frenetisch wurde das Talent von den Wiesental-Anhängern gefeiert.

"Das war für die Mannschaft und auch für mich ein unheimlich wichtiges Match. Die tolle Atmosphäre hier hat mich noch einmal zusätzlich angespornt. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung", freute sich Kempf und ergänzte: "Meine Erkältung war heute überhaupt nicht relevant, da mich unsere Fans klasse angefeuert haben. So konnte ich alles geben. Der Klassenverbleib wäre für uns ungemein wichtig, da wir alle noch nicht unser Leistungszenit erreicht haben und uns in der 2. Liga dauerhaft etablieren wollen." In der nächsten Partie konnte Wiesentals Altmeister Christian Bernard den Vorsprung auf 2:0 ausbauen. Der ehemalige Squashprofi bezwang Thomas Schroers glatt in drei Sätzen. "Christian ist immer noch ein klasse Spieler und hat ein Auge für den Ball wie kein anderer", lobte Wiesentals Pressesprecher und Akteur Tobias Baab seinen Mitspieler.

Strittige Schiri-Entscheidung

Nun fehlte für den Gesamterfolg nur noch ein weiterer Sieg. Es folgte das Duell der beiden Spitzenspieler Markus Voit und dem Wormser Tim Weber, die Nummer fünf der deutschen Rangliste. Voit lag mit 1:0 und 2:1 Sätzen in Führung, aber Weber glich zum 2:2 aus und behielt im fünften Durchgang mit 11:8 die Oberhand. "Mein Gegner war in der Endphase einfach ein Stück konsequenter. Beim Stand von 7:9 gab es allerdings eine grenzwertige Schiedsrichterentscheidung gegen mich", ärgerte sich Voit.

Im letzten Match des Tages vergab dann Tobias Baab die Siegchance gegen Markus Serr durch eine 0:3-Niederlage. "Ich fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel hinein", sagte Baab, dessen Team sich also von den Rheinhessen mit 2:2 trennte. Da die Wormser aber beim Satzgleichstand von 8:8 bei den Einzelpunkten mit 145:132 die Nase vorn hatten, gingen die zwei Zähler an die Gäste.

Wiesental musste sich mit einem Punkt begnügen und bleibt mit sieben Zählern Vorletzter. Am Samstag, 26. Januar, gastiert der SRC um 13 Uhr beim Tabellendritten Königsbrunner SC. Einen Tag später zur gleichen Uhrzeit kommt der Tabellenzweite 1. Erlanger SC nach Rohrbach.