Bläsé-Stiftung: 10 000 Euro für besseren Sonnenschutz

Bläsé-Stiftung : 10 000 Euro für besseren Sonnenschutz

Oberbürgermeister übergab für Bläse-Stiftung eine großzügige Spende im Barbara-Heim.

Die Freude der Bewohner des Barbara-Heimes war groß, als sie zu ihrem Oktoberfest am vergangenen Sonntag Besuch vom Oberbürgermeister persönlich bekamen. Noch größer wurde sie aber, als er an Einrichtungsleiter Paul Lösch im Auftrag der Bläse-Stiftung offiziell einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro übergab.

Dabei ist das Geld schon fast komplett ausgegeben und die Bewohner des Altenzentrums, deren Betreuer und Angehörige hatten schon ein paar Tage Zeit, sich an den Annehmlichkeiten zu erfreuen, die die gekauften Dinge mit sich brachten. Die Caritas-Einrichtung beschaffte 25 große Sonnenschirme mitsamt stabilem Ständer, die nun auf den Balkonen des Hauses immer zwischen zwei Doppelzimmern stehen. Dazu gab es noch jeweils einen Tisch und zwei Stühle, damit die Bewohner ihre Zeit auch bei starker Sonneneinstrahlung draußen verbringen können. „Ich habe mich vor einem Jahr mit dem Oberbürgermeister unterhalten und er sagte mir, dass er sich dafür einsetzen kann, dass wir beim nächsten Fest eine Balkonbestuhlung und Schirme haben“, so Lösch, „ich bin sehr froh und dankbar, dass das geklappt hat.“

Wie Hans Wagner den Senioren erklärte, komme die Finanzspritze aus dem Geldtopf der Bläse-Stiftung. Die Stiftung werde laut OB noch vieles in St. Ingbert unterstützen und „auch ihr Haus wird wieder mit dabei sein“, versprach er. Besonders freute das Paul Lösch, der schon wüsste, was er mit einer weiteren Spende anfangen könnte: „Wir haben so eine schöne Terrasse, aber sie wird kaum genutzt. Das liegt auch an den sperrigen Möbeln, wo kaum ein Rollstuhl- oder Rollatorfahrer durchkommt. Für diesen Platz wären solche leichten Gartenstühle, wie wir sie jetzt für die Balkons besorgt haben, eine gute Anschaffung.“ Aber erst einmal werde noch der Rest vom Stiftungsgeld ausgegeben. Mit den rund 3000 Euro wolle man zwei Bänke unter die Kastanienbäume in der Nähe des Eingangs stellen, wofür erst einmal die Bagger rollen müssten. „Wir haben hier so ein schönes Gelände und ich beobachte unsere Bewohner, wenn sie ums Haus marschieren. Gerade an der schönen schattigen Stelle unter den Bäumen, wo sie gut und gerne sitzen könnten, haben wir bisher dafür keine Möglichkeiten“, erklärte Lösch die anstehenden Arbeiten, die bis zum Winter erfolgen sollen.

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