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Saarland gibt Geld fürKultur im Saarpfalz-Kreis

Saarpfalz-Kultur im Landeshaushalt : Akzente für saarpfälzische Kultur

CDU: Im Haushalt des Landes werden auch Projekte in unserer Region gefördert.

Das Kulturpapier „Lebendiger Kulturraum Saarland“, mit dem die CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag in die Beratungen zum Doppelhaushalt gegangen ist, setzt auch klare Akzente im Saarpfalz-Kreis. Das haben Fraktionschef Alexander Funk und die Blieskasteler Abgeordnete Jutta-Schmitt-Lang betont.

Das Kulturpapier liefere neue Inhalte, um die Breitenkultur im ländlichen Raum zu stärken. Dabei stehen unter anderem die Nachwuchsförderung und die kulturelle Bildung im Fokus. Alex Funk erläuterte, dass es gelungen sei, weitere Fördermittel für eine im Landkreis angesiedelte Kultureinrichtung zu erzielen. „Saarpfalzkultur, in St.Ingbert anässig, als Anlaufstelle für die Vernetzung von Kulturtreibenden aus allen Sparten im Kreis wird in den beiden kommenden Jahren zusätzliche Finanzmittel zur Durchführung weiterer Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis erhalten.“ Damit könne auch der Instrumentenpool gestärkt werden, der interessierten Kindern kostenlos ein Instrument ihrer Wahl bereitstellt. Finanzielle Hürden zum Erlernen eines Instrumentes würden dadurch beseitigt. Die Projektmittel könnten darüber hinaus über die Ko-Finanzierung des Bundes vervielfältigt werden. Das sei ein wichtiges Signal für die Orchestermusik im Kreis. Auch die bereits etablierten Schul- und Kita-Projekte „Kultur macht stark“ und „Kreative Praxis“ erhielten einen Zuschuss. „Dadurch profitieren viele freiberufliche Kunst- und Musikpädagogen, die in der Corona-Krise besonders leiden. Wir möchten auch zahlreichen Kitas in unserem Landkreis die Möglichkeit geben, ein kulturelles Projekt in ihrer Einrichtung durchzuführen“, erläutern Funk und Schmitt-Lang.

Schmitt-Lang hat zudem die Chöre im Blick: „Die Chöre leiden besonders während der Pandemie. Für sie galten auch im Sommer besonders strenge Auflagen. Wir möchten ein Aufbruchsignal senden und eine neue Initiative starten“, sagt Schmitt-Lang. Für das Projekt „Jedem Ort ein Kinderchor“ soll beim Chorverband eine Projektstelle geschaffen werden, die als Dienstleistungs-Zentrale fungiert, um die Chöre zu entlasten und bei der Organisation zu unterstützen. Jutta Schmitt-Lang sieht dies als große Chance für den Landkreis: „Gerade für die kulturelle Nachwuchsförderung im ländlichen Raum bietet dies eine tolle Perspektive.“