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Ortsrat Jägersburg sucht Ideen für Herzog-Christian-Platz

Ortsrat Jägersburg sucht Ideen für Herzog-Christian-Platz

Jägersburg. Auf Antrag der SPD-Fraktion befasste sich der Ortsrat Jägersburg in seiner jüngsten Sitzung (wir berichteten) mit dem derzeitigen Zustand des Herzog-Christian-Platzes. Dabei bemängelte Patrick Kanzler (SPD) den "sehr spärlichen und wenig ansehnlichen Platz", welcher von der Bevölkerung eigentlich kaum richtig wahrgenommen werde

Jägersburg. Auf Antrag der SPD-Fraktion befasste sich der Ortsrat Jägersburg in seiner jüngsten Sitzung (wir berichteten) mit dem derzeitigen Zustand des Herzog-Christian-Platzes. Dabei bemängelte Patrick Kanzler (SPD) den "sehr spärlichen und wenig ansehnlichen Platz", welcher von der Bevölkerung eigentlich kaum richtig wahrgenommen werde. Eine solche Fläche müsse beispielsweise durch Blumen oder einen Brunnen umgestaltet und deutlich aufgewertet werden, forderte er. Auch sein Fraktionskollege Siegfried Stolz mahnte eine bessere und richtigere Pflege des Herzog-Christian-Platzes an. Es könne nicht sein, dass der nur als "eine Art Hundeklo missbraucht wird". Ortsvorsteher Siegfried Biegaj wies auf die momentane und auch nicht ganz einfache Parksituation in diesem Bereich hin, welche bei einer Umgestaltung des Platzes besondere Maßnahmen erfordere. CDU-Mitglied Michael Germann schlug vor, sich im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes Gedanken für eine andere Gestaltung des Platzes zu machen. Wichtig sei dabei jedoch, vor einer Entscheidung auch die betroffenen Anwohner in die Planung mit einzubeziehen. "Wir müssen die Problematik mit den dort wohnenden Menschen erörtern", erklärte German und regte einen Ortstermin in der zweiten Maihälfte an. Die Ergebnisse dieser Anhörung und der Ortsbesichtigung könnten dann in die Planung für die Dorfentwicklung eingebracht werden. Auch in der Josefstraße wird sich in nächster Zeit in Sachen Parksituation im Bereich der Kirche und des Kindergartens etwas tun. Wie Ortsvorsteher Biegaj mitteilte, werden die Pflanzkübel beseitigt. Damit die in der Straße vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 Kilometer auch eingehalten wird, seien entsprechende Kontrollen notwendig. Sorge bereitet dem Ortsrat auch die wilden Müllablagerungen auf Grundstücken "Am Hähnchensborn". Dort habe sich mittlerweile ein Riesen-Schrotthaufen angesammelt, kritisierte Siegfried Stolz und nannte als Beispiele unter anderem demolierte Wohnwagen und sogar Altöl. Da es sich um städtisches Gelände handele, so Biegaj, sei die Ortspolizeibehörde gefordert, hier für Ordnung zu sorgen. re