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Walsheimer Frühsommer-Programm kam gut an

Walsheimer Frühsommer-Programm kam gut an

Walsheim. Die Gersheimer Kulturbeauftragte Ina Kaufmann zog eine positive Bilanz nach dem letzten Konzert des 14. Walsheimer Frühsommers. "Den Besuchern, die zahlreich gekommen waren, hat das Programm gefallen. Auch die Künstler waren begeistert von der außergewöhnlichen Atmosphäre und guten Akustik im historischen Brauereikeller

Walsheim. Die Gersheimer Kulturbeauftragte Ina Kaufmann zog eine positive Bilanz nach dem letzten Konzert des 14. Walsheimer Frühsommers. "Den Besuchern, die zahlreich gekommen waren, hat das Programm gefallen. Auch die Künstler waren begeistert von der außergewöhnlichen Atmosphäre und guten Akustik im historischen Brauereikeller." Ihr Mann Martin, mit dem sie die Veranstaltungsreihe, zu der in diesem Jahr drei Abende gehörten, organisiert hatte, kündigte an, dass im kommenden Jahr ein Abend mit Tafelmusik und Texten rund ums Bier angeboten wird. Nach den Gastspielen von Spiel- und Wanderclub Niederwürzbach zusammen mit dem Mandolinenverein St. Ingbert mit ihrem musikalischen Leiter Marcel Wirtz sowie der Saarpfälzischen Kantorei unter der Leitung des Bezirkskantors Helge Schulz, zeigte das Homburger Vokalensemble mit seiner Leiterin Carola Ulrich beim gemeinsam von Gemeinde Gersheim und protestantischer Kirchengemeinde Zweibrücken veranstalteten Frühsommer ein geistliches Konzert, verwandelte den ehemaligen Bierfasslagerkeller zu einer Krypta der Musik. Zu den Liedern gehörte sowohl "Gaudens in Domino", ein Komposition aus dem 15. Jahrhundert, als auch Claudio Monteverdis "Alta trinita beata". Mit dem Psalm 100, "Jauchzet dem Herrn alle Welt" erwiesen sie dem Komponisten Felix Medelssohn-Bartholdy ihre Referenz. Aber auch zeitgenössische Werke, wie das "Gloria" aus der Missa brevis, der kurzen Messe von Knut Nastedt, war in das Repertoire eingebaut. "Der Tag mein Gott ist nun vergangen", mit diesem Lied verabschiedete sich der Chor vom Publikum, das die Leistung mit besonderem Applaus würdigte. Das Konzert, so war von Kaufmann zu hören, war gleichzeitig eine Generalprobe für die Auftritte bei der Konzertreise nach Sachsen, die vom 14. bis 20. Juli gemacht wird. Neben den choristischen Glanzleistungen, die auch dank der finanziellen Unterstützung der Kreissparkasse Saarpfalz präsentiert werden konnten, sorgte das Duo Stefan Ulrich (Keyboard) und Thomas Girard (Saxophon, Klarinette) für entsprechende, atmosphärisch passende instrumentale Begleitung und Abrundung. Teilwiese spielten die beiden in freier Improvisation gregorianischer Musikvariation, aber auch Abdullah Ibrahims "The Wedding" oder auch die nonverbale Version des Gaudens in Domino. Walsheims Ortsvorsteher Stefan Pauluhn nannte den Walsheimer Frühsommer als eines der kulturellen Aushängeschilder der Gemeinde, während Bürgermeister Lothar Kruft von der Faszination sprach, in dem Kreuzgewölbekeller der früheren Walsheimer Brauerei Kunst und Geschichte miteinander zu verbinden. ott