1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Mandelbachtal

Stephan Piorko (CDU) bleibt Ortsvorsteher von Ommersheim.

Aus der Kommunalpolitik : „Ich habe für jeden ein offenes Ohr“

Der Christdemokrat Stephan Piorko bleibt Ortsvorsteher von Ommersheim. Es ist dies seine vierte Amtsperiode.

(jma) Stephan Piorko (CDU) bleibt Ortsvorsteher von Ommersheim. Das ist das Resultat der konstituierenden Ortsratssitzung, die im alten Rathaus stattfand. Der Christdemokrat ist erst der dritte Ortsvorsteher seit der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974. Der 49-Jährige, der von Harald Uth (CDU) vorgeschlagen wurde, erhielt sieben Ja-Stimmen. Zwei Mandatsträger enthielten sich, Johannes Berger (CDU) und Werner Tietz (SPD) waren verhindert. Piorko ist seit 16 Jahren Chef des Ortsrates. Er schlug auch seinen bisherigen Stellvertreter, Martin Wannemacher (CDU), vor, der genauso lange in dieser Funktion tätig ist. Wannemacher erhielt die gleiche Anzahl an Stimmen.

Zuvor hatte Bürgermeister Gerd Tussing (CDU) die beiden ausgeschiedenen Ortsratsmitglieder Alexander Breyer (SPD) und Siegfried Wannemacher (FWG) verabschiedet. Als Wahlhelfer wurden Gerhard Hartmann (FWG) und Andreas Stahn (CDU) gewählt. Sie unterstützten die beiden Gemeindemitarbeiterinnen Carina Kochems und Nicole Weinrank. „Ich habe für jeden ein offenes Ohr“, sagte Stephan Piorko, für den es die vierte Amtszeit ist, in seiner anschließenden Rede. Er sieht seine Aufgabe über Parteigrenzen hinweg, betonte der Versicherungskaufmann. „Ich liebe diesen Ort und seine Menschen“, bekannte Piorko. Als Hauptziel nannte er die Wiederherstellung der eigenen Wasserversorgung des Gemeindebezirks. Das Wasser aus dem Oberthal weise eine gute Qualität aus. Sanierungsbedarf sieht er bei den Toiletten und der Terrasse der Saarpfalz-Halle. Wichtig sei zudem die Schaffung einer Senioreneinrichtung; gleich ob Heim oder Tageseinrichtung. Ein bis zwei Investoren seien bereits vorhanden. Außerdem stehe das Thema Verkehrsberuhigung in der Saarbrücker Straße auf der Agenda. Die Blinktafeln an den Ortseingängen sorgten zwar dafür, dass weniger schnell gefahren werde. Dennoch gebe es hier noch Potenzial. An dieser Stelle dankte er Friedbert Berresheim, der sich um die Tafeln ehrenamtlich kümmert. Kritische Worte richtete er hingegen an die Gemeindeverwaltung. „Es bleibt zuviel in der Verwaltung hängen“, artikulierte er seinen Unmut. Das sei kein Ausdruck der Wertschätzung. Seine Worte seien aber nicht als Generalanklage zu verstehen.