Selten angewandte Radiertechniken sind ab Sonntag zu sehen

Selten angewandte Radiertechniken sind ab Sonntag zu sehen

Unter dem Titel „Nah und Fern“ ist ab Sonntag und bis 2. November in Haus Lochfeld eine Ausstellung mit Zeichnungen und Radierungen zu sehen. Mit Eva-Maria Kohl und Willi Krebs haben sich zwei erfahrene Künstler getroffen.

"Vom 28. September bis 2. November ist im Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld eine Bilderausstellung unter dem Titel ,Nah und Fern' zu sehen", so der Vorsitzende des Verkehrsvereins Mandelbachtal Manfred Pfeiffer. Die Vernissage zu der Ausstellung der beiden Künstler Eva-Maria Kohl und Willi Krebs findet am Sonntag 28. September, 11 Uhr, in Haus Lochfeld statt. Der Kreisbeigeordnete Markus Schaller wird in die Ausstellung einführen. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt durch den saarländischen Konzertgitarristen Hermann Gelszinus.

Die Künstlerin Eva-Maria Kohl aus Heckendalheim lebt seit fast 30 Jahren im Saarland. Das Radieren erlernte sie in zahlreichen Kursen bei namhaften Künstlern in Deutschland und Österreich . Seit 2012 leitet sie die Radierkurse bei "ARTefix" in Homburg und der Sommerakademie in Blieskastel.

Der Homburger Willi Krebs erlernte ebenfalls das Radieren in zahlreichen Kursen bei namhaften Künstlern in Deutschland und Österreich . Inzwischen hat er seine Erfahrungen selbst schon in Zeichen- und Radierkursen der Volkshochschulen Homburg, Waldmohr und Zweibrücken, beim Förderverein Limbacher Mühle, dem Malclub Saar sowie der "Freien Kunstschule Saarpfalz" - "ARTefix" weitergegeben. Seine Arbeiten wurden bisher in vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

In den Radierungen und Zeichnungen der Künstler begegnen die Betrachter Bäumen, Felsen, Bergen, naturalistischen und stilisierten Landschaften, Menschen und Tieren. Einige Darstellungen führen auch in das Reich der Fantasie, regen zum Nachdenken über unser Verhältnis zur Natur an. Die thematische Bandbreite umfasst auch Meditatives und Humorvolles. Interessant ist auch die Vielzahl der selten angewandten Radiertechniken.

Am Kulturlandschaftszentrum selbst stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Deshalb wird empfohlen, auf dem Parkplatz an der Teichkläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim zu parken. Von dort ist das Kulturlandschaftszentrum ausgeschildert und bequem in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Die Ausstellung ist vom 28. September bis 2. November jeden Mittwoch und Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.