Seit 25 Jahren gibt es das Pink-Musikzentrum Mandelbachtal

Ein klangvolles Jubiläum in Ormesheim : Ein Jubiläum rund um Takt und schöne, instrumentale Töne

150 Schüler, Eltern, Freunde und andere Zuhörer feierten jetzt mit den Schulleitern Petra und Andy Pink das 25-jährige Bestehen des „Pink!Musikzentrums Mandelbachtal“.

Im September 1994 legten die beiden den Grundstein für ihre Musikschule in Ormesheim, damals noch unter dem Namen „Pink Piano“. In anfänglich noch recht bescheidenen Räumlichkeiten – dem Keller des katholischen Pfarrheims – verwirklichten die damals noch Studierenden ihren Traum von der Selbständigkeit und konnten auf Anhieb 50 Schüler verzeichnen. Bereits nach zwei Jahren mietete man größere Räume im ehemaligen Edeka-Markt in der Kapellenstraße an und wiederum zwei Jahre später, 1998, konnte man sich Arbeiten und Wohnen im Eigenheim erfüllen. Bei ihrer Lehrtätigkeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stand bis heute immer die individuelle und motivierende Vermittlung des Unterrichtsstoffes beim Erlernen der Instrumente Klavier, Keyboard, Akustik- und E-Gitarre, Schlagzeug und Gesang im Vordergrund. Das Erlernte kann parallel dazu in Bands und Ensembles vertieft werden, oder die Schüler können im hauseigenen Tonstudio Aufnahmen von ihren Lieblingsstücken machen. Einmal im Jahr findet das große pädagogische Schülerkonzert statt, bei dem Auftrittsroutine vermittelt wird und die Nachwuchskünstler sich einem breiten Publikum präsentieren können.

Und nun stand eben in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum an. Bei dem Jubiläumskonzert am vergangenen Samstag, 26. Oktober, konnten die Gäste nach einem Sektempfang einen kleinen Einblick in die Arbeit der Musikschule erhalten. 30 Darbietungen gab es – von Rock über Pop bis Klassik, von den Anfängern bis zu den weit Fortgeschrittenen, Kinder wie Erwachsene. So präsentierte Annika Müller mit viel Gefühl das Feder-Thema aus dem Film „Forrest Gump“ am Klavier, während Maike Pirrung sich selbst an der Gitarre begleitete, während sie Amy MacDonalds „This is the life“ sang. Die Rockband leitete die zweite Hälfte des Konzertes erst locker lässig mit Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“ ein, und begeisterte danach das Publikum mit „Gimme some lovin“ aus dem Film „The Blues Brothers“. Aber auch die Kleinen konnten sich schon selbstbewusst präsentieren. So spielte Hann Wolf „Musikanten spielt frisch auf“ auf der Gitarre und Aiden Swails ließ Beethovens Neunte „An die Freude“ auf dem Klavier erklingen.

Auf der Blockflöte gab wiederum Georg Krauss ein Allegro von Mozart zum Besten. Er wurde zudem dafür geehrt, dass er nun schon seit 20 Jahren Schüler beim Musikzentrum ist. Auch Familie Steinmann erhielt eine besondere Ehrung, denn Stefanie Steinmann war eine der ersten Schülerinnen im Musikzentrum und generationenübergreifend waren auch ihre Mutter, ihr Bruder und nun ihre beiden Söhne mit von der Partie. Am Ende des Konzertnachmittags gab es aus besonderem Anlass auch eine Verlosung für die Gäste mit richtig schönen Preisen.

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