Segnung neues Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Habkirchen

Ein schöner Tag für die Ehrenamtlichen : Diese Wagen hilft ein gutes Stück weiter

Segnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeugs der Feuerwehr Habkirchen.

Nachdem Pater Sylwester von der Pfarrei vom Heiligen Jakobus dem Älteren den neuen Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Habkirchen gesegnet hatte, übergab die Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr, Kathrin Schetting, die Autoschlüssel an Löschbezirksführer Dominik Weber. Schetting hatte zuvor davon gesprochen, dass damit eine Idee aus 2016 von ihrem mittlerweile verstorbenen Vorgänger, Löschbezirksführer Thomas Herrmann, in die Tat umgesetzt worden sei. „Wir haben unsere Einnahmen aus den Festen ab dem Jahr gespart und somit die Geldmittel zusammengetragen“, so Schetting. Bei dem Achtsitzer, Baujahr 2012, handelt es sich um ein ehemaliges Notarztfahrzeug, das für 15 000 Euro komplett aus Mitteln des Fördervereins finanziert worden sei. Hauptsächlich soll es für die Arbeit der Jugendfeuerwehr mit ihrem Beauftragten Simon Flieger genutzt werden. Aber auch als Zugfahrzeug für das Rettungstransportboot, und als Ergänzung zum Löschgruppenfahrzeug 10-6 des 27-köpfigen Löschbezirks sei es bestens geeignet. Löschbezirksführer Weber ergänzte, dass durch das neue Fahrzeug und seinem Allradantrieb auch Gelände befahren werden kann, in das das große Löschfahrzeug nicht kommen konnte. Auch könnten jetzt die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr, die selbst keinen Führerschein für das LF besitzen, selbst ihre Schützlinge transportieren.

Bürgermeister Gerd Tussing sprach davon, dass das Fahrzeug eine Lücke schließt, könnten mit ihm nachrückende Feuerwehrkräfte bei Einsätzen transportiert werden. Ortsvorsteher Wieland Eckardt sprach von einer richtigen Entscheidung. Er dankte auch dem Gerätewart der Feuerwehr, Michael Flieger, der mit seinem Team die notwendigen Umrüstungsarbeiten durchgeführt und es damit für die Feuerwehr tauglich gemacht habe. Er übergab auch noch eine Urkunde an die Jugendwehr. Sie ist der Dank dafür, dass sich die Jugendlichen mit der Haus- und Straßensammlung für die Belange des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ehrenamtlich eingesetzt haben.

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