Per Funk im Einsatz immer Herr der Lage sein

Per Funk im Einsatz immer Herr der Lage sein

Nichts ist bei einem Feuerwehreinsatz so wichtig, wie die ständitge Kommunikation. Die übten jetzt Feuerwehrleute aus dem Mandelbachtal bei einem Sprechfunk-Lehrgang, bei dem sie den Umgang mit Funkgeräten lernten.

Die Freiwillige Feuerwehr Mandelbachtal führte im Feuerwehrgerätehaus Erfweiler-Ehlingen einen Sprechfunker-Lehrgang durch. "Dieser Lehrgang ist Voraussetzung, um an weiteren Lehrgängen teilnehmen zu können", so der stellvertretende Wehrführer Martin Heinrich. Zu den Aufgaben des Sprechfunker gehören unter anderem die Bedienung der einzelnen Funkgeräte und die Funkverkehrsabwicklung bei Einsätzen und Übungen. ,,Der Gebrauch von Sprechfunk macht erst den Einsatz der Feuerwehr möglich. Per Funk wird die Feuerwehr alarmiert und informiert. Moderne Fernmeldemittel erlauben ferner das zielgerichtete Zusammenarbeiten an der Einsatzstelle und geben die Möglichkeit der schnellen Nachforderung von weiteren Einsatzkräften und zusätzlicher Ausrüstung'', so Wehrsprecher Michael Abel.

Wichtiger Informationsaustausch

Per Funk könnten an der Einsatzstelle wichtige Informationen von der Funkleitstelle in Saarbrücken angefordert werden. So könne zum Beispiel bei einem Gefahrstoffunfall dem Einsatzleiter vor Ort schnell und unkompliziert die Vorgehensweise bei einem bestimmten chemischen Stoff übermittelt werden. Höhepunkt des Lehrgangs war eine praktische Übung, bei der mit mehreren Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren aus dem Mandelbachtal und Gersheim verschiedene Punkte mittels Koordinaten und Landkarten angefahren werden mussten. Hier galt es, das Verhalten in funkmäßig schlecht versorgten Gebieten und die Kommunikation untereinander zu üben. Bei der theoretischen Abschlussprüfung des Lehrgangs haben alle 13 Teilnehmer aus den Wehren von Gersheim und dem Mandelbachtal das Lehrgangsziel erreicht. "Anhand dieses Ergebnisses kann man sehen, dass sowohl die Lehrgangsteilnehmer als auch die Ausbilder eine hervorragende Arbeit geleistet haben", so Heinrich.

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