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Neuer Wasserspielplatz in Erfweiler-Ehlingen

Ein echtes Paradies für die Kinder in Mandelbachtal : Im Matsch ist es doch immer noch am schönsten

Erfweiler-Ehlingen hat jetzt einen wundervollen Wasserspielplatz. Die Kinder sind begeistert. Und kriegen bestimmt noch viel Zulauf.

Der neue Wasserspielplatz hat das Zeug dazu, auch Eltern mit Kindern aus anderen Ortschaften anzuziehen. Denn seit die Wasserbahn mit Pumpe an die Trinkwasserleitung angeschlossen ist, finden die kleinen Besucher das Angebot paradiesisch – vor allem an den Hitzetagen. Ortsvorsteher Michael Abel findet das gut so: „Es steigert die Attraktivität des Ortes, der gerade bei Familien mit Kindern ohnehin beliebt ist. Unser Wasserspielplatz wird von einer privaten Arbeitsgemeinschaft gepflegt, und so ist das gesamte Spielgelände immer in gutem Zustand“, freut er sich und weiß, dass Wasserspielplätze nicht leicht zu finden sind. Am Saarbrücker Staden ist einer, der hat aber oft kein Wasser.

In der Gemeinde Mandelbachtal ist er ein Alleinstellungsmerkmal. Dort können Kinder nur in Erfweiler-Ehlingen im Sandkasten plantschen. Dabei ist aber auch etwas Mühe gefordert, denn Wasser läuft nur, wenn eines der Kleinen pumpt. „Wenn die Kinder spielen, organisiert sich das von ganz allein. Einer muss an die Pumpe, meist wechseln sie sich ab“, hat Abel beobachtet und sieht darin einen pädagogischen Mehrwert. Das 8000 Euro teure und TÜV-geprüfte Spielgerät war schon im Herbst geliefert worden, konnte aber in diesem Jahr erst an einen nahen Hydranten angeschlossen werden. „Das war ein Hydrant, der von der Feuerwehr nicht mehr gebraucht wird. Wir haben von dort unter der Straße hindurch eine Leitung auf den Spielplatz gelegt, die auch eine eigene Wasseruhr hat. Örtliche Fachfirmen haben uns dabei sehr kräftig unterstützt, um es zu ermöglichen“, so Abel.

Die grüne Einhebel-Wasserpumpe sieht historisch aus, ist aber nagelneu. Ein Kind muss an den Hebel, dann fließt das Wasser zunächst in ein flaches quadratisches Becken und von dort über zwei Bahnen auf ein Mühlrad oder eine Art Wasserfall. Mit Sand kann das Wasser gestaut oder umgeleitet werden, an Varianten mangelt es nicht. Im tiefen Sand unter dem Spielgerät fühlt man sich ein wenig wie am Meer. Dort bildet das Wasser auch Pfützen und Rinnsale, eine weitere Attraktion. Fertiggestellt wurde inzwischen auch der Bolzplatz, der in einem gemeinsamen Arbeitseinsatz auf Vordermann gebracht wurde (wir berichteten). Er hat jetzt eine neue Einfassung und bekommt in Kürze auch wieder Tornetze. Diese seien bestellt. Repariert werde zudem die alte Telefonzelle, die als Leihbücherei dient. Hier ist eine Scheibe zerbrochen. Ein Glaser werde in Kürze eine neue einbauen. 400 Euro koste das die Arbeitsgemeinschaft.

Der eigentliche Sandkasten ist momentan gesperrt, das liegt an einem Wespennest. Eine Firma sei bereits beauftragt, die Tiere umzusetzen und den Sandkasten schnellstens wieder nutzbar zu machen, sagte Michael Abel.