Milchbauern aus Leidenschaft

Ommersheim. Umweltministerin Simone Peter, Hubert Ulrich, Landesvorsitzender der Grünen, und weitere Vertreter der Grünen besuchten am Freitag den Eichelberger Hof, der zur Bliesgau-Molkerei gehört und seit dem Jahr 1984 von Familie Wack in zweiter Generation geführt wird

Ommersheim. Umweltministerin Simone Peter, Hubert Ulrich, Landesvorsitzender der Grünen, und weitere Vertreter der Grünen besuchten am Freitag den Eichelberger Hof, der zur Bliesgau-Molkerei gehört und seit dem Jahr 1984 von Familie Wack in zweiter Generation geführt wird. Die Hauptbetriebszweige des Landwirtschaftsbetriebes sind 55 Milchkühe und der Getreideanbau auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 230 Hektar. Innerhalb der letzten Jahre haben die Betreiber viel investiert, so dass der Molkereikomplex mittlerweile bereits einen Wert von rund einer Million Euro aufweist. Die Ministerin zeigte sich von den Maschinen, durch die vergangenes Jahr zirka 800 000 Liter Milch verarbeitet wurden, sichtlich beeindruckt. Trotz aller Modernität wird innerhalb der Molkerei noch großer Wert auf die handwerkliche Herstellung von beispielsweise Joghurt und Quark gelegt. "Wir stellen Joghurt in natürlicher Form und in sechs Fruchtsorten her. Dieses Jahr wollen wir außerdem von 800 000 Liter auf zwei Millionen Liter Milch aufstocken", so Jochen Wack, Sohn des Hofbetreibers Werner Wack, der sich selbst als "Milchbauer aus Leidenschaft" bezeichnet. Bei der Produktion stehen die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere an oberster Stelle. Auch auf wasserlösliche Dünger und synthetische Pflanzenschutzmittel wird verzichtet. Stattdessen wird mit betriebseigenem Dünger wie Gülle, Jauche und Mist für den Nährstoffausgleich im Boden gesorgt. Alle Bio-Milchprodukte finden sich im kleinen Naturkostsortiment im hauseigenen Laden wieder. Die Grünen hatten den Bio-Bauernhof in Ommersheim für eine Visite ausgesucht, um sich über die Bio-Landwirtschaft allgemein zu informieren. "Wir stellen Joghurt in natürlicher Form und in sechs Fruchtsorten her."Jochen Wack, Milchbauer