Michael Abel (SPD) bleibt Ortsvorsteher von Erfweiler-Ehlingen

Aus der Kommunalpolitik : Michael Abel bleibt der Ortsvorsteher von Erfweiler-Ehlingen

Michael Abel (SPD) ist weiterhin der Ortsvorsteher von Erfweiler-Ehlingen. Der Sachbearbeiter bei der Finanzaufsicht des Landesverwaltungsamtes wurde bei der konstituierenden Sitzung des Ortsrates einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt.

Es ist bereits die zweite Legislaturperiode des 42-Jährigen in dieser Funktion. Michael Abel wird bis Frühjahr 2024 der Chef des Ortsrates sein, dessen Mitglieder bei der selben  Sitzung von Bürgermeister Gerd Tussing (CDU) verpflichtet wurden. Zuvor hatte der scheidende Verwaltungschef, der ebenfalls aus Erfweiler-Ehlingen kommt, drei bisherigen Mitgliedern des Ortsrates für ihre Arbeit gedankt, die dem Gremium nicht mehr angehören: Monika Braunberger, Ilse Gering und Thomas Schuck-Korter (alle CDU).

Der Rathaus-Chef wurde bei den Wahlgängen von seinen Mitarbeiterinninnen Senta Scheller und Carina Kochems unterstützt. Die Wiederwahl von Michael Abel wertete Tussing als „keine Überraschung“. Gleichzeitig zollte er dem Sozialdemokraten nicht nur Respekt, sondern lobte diesen für die Ergebnisse in dessen erster Amtszeit von 2014 bis 2019. „Da ist wirklich viel passiert. Das hast Du gut gemacht“, sagte er zum neuen und alten Ortsvorsteher. Der hat, wie bisher auch, Olaf John zum Stellvertreter. Auch dieser Sozialdemokrat wurde ohne Gegenstimme, dafür mit einer Enthaltung, wiedergewählt.

John und Abel waren beide vom „Alterspräsidenten“, Kurt Wannenmacher, vorgeschlagen worden. „Das ist ein ganz, ganz großes Vertrauen. Ich glaube, es wird wieder eine runde Sache“, zeigte sich Michael Abel, nachdem er die Wahl angenommen hatte, sichtlich gerührt und optimistisch. „Ich danke aber auch der CDU für einen sehr fairen Wahlkampf“, blickte er zurück. Die Amtszeit des bisherigen Ortsrats sei von „Harmonie und Einvernehmen“ geprägt gewesen, so Abel. Er erinnerte an die Erfolge beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und an die Verhinderung der Steinbruch-Erweiterung. Als  künftig wichtige Projekte zählte der Ortsvorsteher  die Nachnutzung der ehemaligen Kita zu seniorengerechten Wohnungen, die Sanierung der Mandelbachhalle (plus Umbau der Gaststätte zum Dorfgemeinschaftsraum), der Grundschule und des Feuerwehrgerätehauses auf. „Das Tretbecken - unser ‚Freibad in Ehlingen‘ - muss neu angelegt und die Platten erneuert werden“, stellte der Ortsvorsteher fest.

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