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Matschspielplatz und ein neuer Bolzplatz-Zaun in Erfweiler-Ehlingen

Gemeinsam geht doch alles besser : Matschspielplatz und ein neuer Zaun rund um den Bolzplatz

Bandschleifer surren im Quartett, Kinder tragen Lasur auf Holzpfosten auf, Erwachsene fahren schnell in den Baumarkt, weil noch Teile fehlen, Mütter haben Kuchen gebacken, andere tragen Balken auf den Sportplatz.

Geschäftiges Treiben herrschte am Samstag auf dem Bolzplatz neben der Feuerwehr, die Arbeitsgemeinschaft „Kinder und Jugend im Dorf“ hatte sich ihren Arbeitseinsatz schon im März vorgenommen, machte Zwangspause und packte nun umso engagierter an. „Schon im September hatten wir die neue Matschanlage aufgestellt, weil der Hersteller viel schneller lieferte als geplant. Die sollte dann nach dem Winter ans Wasser angeschlossen werden. Heute ist es nun soweit. Die Kinder können jetzt Wasser an einer Pumpe fördern und im Matsch spielen“, sagte AG-Leiterin Petra Huppert. Stolz ist Ortsvorsteher Michael Abel auf das Geschehen, denn der Arbeitseinsatz war ein voller Erfolg und verzeichnete rege Teilnahme. Der Bolzplatz, der seit Jahren mit einem Holzzaun eingefasst ist, bekam diesen gänzlich runderneuert. Denn das alte Holz war in die Jahre gekommen. Die Helferinnen und Helfer schnitten die Bretter, schliffen und strichen sie, woran sich auch die Kinder beteiligten. „Gerade beim Anstreichen haben die Kleinen großen Spaß“, sagte Petra Huppert und sah gerade, dass einer der Jungs auch seinem eigenen Bein einen neuen Anstrich verpasst hatte. Er lachte fröhlich, als er darauf hingewiesen wurde.

Der Bolzplatz ist eingebettet in einen Spielplatz, der von der AG betreut wird und gut ausgestattet ist. Sandkasten mit Sonnensegel, Karussell, Wippe, Schaukel, neuer Wasserspielplatz und Seilbahn lassen die Herzen der Kinder höher schlagen.

Bis zu 30 Leute engagieren sich ehrenamtlich in der Arbeitsgemeinschaft, und so viele waren es auch beim Arbeitseinsatz am Samstag. „Seit dem Jahr 2003 kümmert sich die AG um die Spielgelegenheiten im Dorf und das mit großem Engagement“, erklärte Huppert und freute sich, dass Neubürger zum Arbeitstag kamen, um mitzuhelfen und gleich die Nachbarn kennenzulernen.