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Neuer Magenbitter: Magenbitter mit Betriebsgeheimnis

Neuer Magenbitter : Magenbitter mit Betriebsgeheimnis

Obst- und Gartenbauverein Erfweiler-Ehlingen blickte auf ein aktives Jahr zurück.

(red) Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Erfweiler-Ehlingen, Herbert Gemperlein, hatte in der Hauptversammlung den Mitgliedern viel Positives über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr zu berichten. So waren die Sparten Mosterei und Obstbrennerei deutlich besser ausgelastet als im Jahr zuvor.

Auch die freiwilligen Arbeitseinsätze der Mitglieder im und am fast 70 Jahre alten Gebäude in der Weiherstraße bewegten sich auf hohem Niveau.

Der zweite Vorsitzende und Diplom-Biologe Georg Rummel, der schon vor 15 Jahren für das Produkt Malcus verantwortlich zeichnete, kreierte mit dem neuen Magenbitter unter der Bezeichnung 737 ein interessantes Produkt in der ohnehin schon vielseitigen Palette an Edelbränden.

Das Kerngerüst bildet ein Destillat aus sieben Kräutern und ein Mazerat aus sieben Pflanzen sowie drei weiteren Komponenten, die aber „Betriebsgeheimnis“ bleiben. In der Mosterei wurden insgesamt 16 937 Kilogramm Obst verarbeitet. Das ergab 10 429 Liter Apfelsaft, die zu 9050 Litern in Bag-in-Boxen und 879 Liter in Flaschen gefüllt wurden. Dazu wurden noch 500 Liter Rohrsaft gepresst. Das Ergebnis in der Brennerei lag um das Dreifache höher als im Vorjahr. Es wurden 5596 Kilo Maische verarbeitet, die zu 375 Litern Schnaps gebrannt wurden.

Der Obst- und Gartenbauverein steht mit seinen 194 Mitgliedern auf gesunden Füßen, obwohl die Investitionen in das Gebäude und die Gerätschaften konsequent weiter geführt werden müssen. Dies ging dem Rechenschaftsbericht des Geschäftsführers Leo Siegrist hervor.

Der Vorsitzende Herbert Gemperlein dankte abschließend allen Helferinnen und Helfern in der Brennerei, der Mosterei und bei den Arbeitseinsätzen. Er lobte auch das Engagement der Mitglieder bei der Traditionsveranstaltung „Advent in der Brennerei“, die nach 13 Veranstaltungen in eigener Verantwortung nun zum zweiten Male in Verbindung mit dem Adventsmarkt der Ortsvereine im und an der Obstverwertungsanlage durchgeführt worden war und erneut eine große Resonanz verzeichnet hatte.