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Heimatfreunde Bebelsheim für Kriegerdenkmal engangiert

Erinnerung an Ersten Weltkrieg in Bebelsheim : Inschriften auf dem Kriegerdenkmal sind korrigiert

Ein von vielen Bürgern lang gehegter Wunsch konnte endlich verwirklicht werden: Die Gravuren auf dem Bebelsheimer Kriegerdenkmal wurden kürzlich korrigiert. Bereits vor 20 Jahren wurde auf den Missstand aufmerksam gemacht.

Durch die finanzielle Unterstützung der Jagdgenossenschaft Bebelsheim und durch Inanspruchnahme des Ortsratsbudgets konnte die Gemeinde in diesem Herbst die Korrektur der Inschriften auf dem Kriegerdenkmal in Auftrag geben. Steinbildhauerei Rinder aus Neunkirchen hat zum Volkstrauertag die neuen Tafeln installiert.

Das Ehrenmal wurde im Jahr 1924 eingeweiht. Es stand ursprünglich in der Nähe des ehemaligen Schulhauses in der Kaiserstraße (späteres Raiffeisenlager), das 1978 abgerissen wurde. 28 Soldaten waren aus dem Ersten Weltkrieg nicht zurückgekehrt. Ihre Namen wurden als Mahnung und zum Gedenken auf dem Denkmal vermerkt. Im Zweiten Weltkrieg wurde –wie fast alle Bauwerke im Ort- auch das Ehrenmal stark beschädigt; Granateinschläge hatten die Namen zum Teil unlesbar gemacht. Beim Wiederaufbau 1952 auf dem heutigen Friedhofsgelände nordöstlich der Kirche) wurden fehlende Namensteile offensichtlich falsch ergänzt.

Orts- und Gemeinderat haben die Maßnahme zur Korrektur befürwortet: die Räte sind nun ihrem Versprechen nachgekommen. Die Bebelsheimer Jagdgenossenschaft hat das Vorhaben unterstützt, so dass die beiden neuen Inschrift-Tafeln kürzlich installiert werden konnten. Die jährliche Kranzniederlegung am Volkstrauertag erfuhr so eine erhebliche Aufwertung: In seiner Ansprache am Volkstrauertag dankte der stellvertretende Ortsvorsteher von Bebelsheim Achim König allen die sich für die Korrekturen des Ehrenmals engagiert haben; auch dankte er all denjenigen, die das Denkmal in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten gepflegt haben. Er betonte auch, dass er auf das Engagement der Bebelsheimer hofft, dass auch in ferner Zukunft sich immer wieder Personen finden, die das Denkmal würdigen und sich um deren Pflege und Bestand kümmern.