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Hans Bernhard Faas ist weiterhin Ortsvorsteher von Bliesmengen-Bolchen

Aus der Kommunalpolitik : Bliesmengen-Bolchen behält seinen Ortsvorsteher

Hans Bernhard Faas ist weiterhin Ortsvorsteher von Bliesmengen-Bolchen. Der neue Ortsrat, der sich in der Bliestalhalle konstituierte, wählte den 71-Jährigen einstimmig für weitere fünf Jahre. „Noch nie hatte die CDU hier eine absolute Mehrheit“, freute sich der ehemalige Gemeinde-Kämmerer später im Gespräch mit der SZ.

Von dieser Mehrheit will er aber nicht zwangsläufig Gebrauch machen. Vielmehr sei es ihm wichtig, parteiübergreifend zum Wohle der „Menge-Bolchener“ zu arbeiten. Das zeigte sich auch daran, dass Faas seinen bisherigen Stellvertreter, Willy Lagaly (FWG), erneut vorschlug. Dies geschehe auch aus Dankbarkeit, sagte Faas. Bei der letzten Ortsvorsteher-Wahl 2014 war Lagalys Stimme das Zünglein an der Waage und sorgte für die Mehrheit von Faas. Der einzige FWG-Vertreter war verhindert, hatte aber schriftlich seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. So wurde Willi Lagaly ebenfalls einstimmig wiedergewählt. „Ich bin hier die einzige Frau allein unter Männern“ meinte Anita Heinrich (CDU) scherzend, die sich im Kommunalgremium aber wohl zu fühlen scheint. Bürgermeister Gerd Tussing (CDU), der die Sitzung leitete, hatte zuvor folgenden Mandatsträgern für ihr Wirken gedankt und sie verabschiedet: Waltraud Rebmann (CDU), Angelika Marker-Ternes, Harald Ternes, Horst Thoennes und Petra Schmidt (alle SPD). Im Anschluss daran verpflichtete er die neuen Mitglieder. „Eine Überraschung ist es für mich keine“, kommentierte Tussing die Wiederwahl von Faas. Die Wahlgänge wurden von den Wahlhelfern Peter Hess (SPD) und Alfred Bonengel (CDU) sowie den Gemeindemitarbeitern Carina Kochems und Senta Scheller begleitet. Faas hob die sachliche Arbeitsatmosphäre der letzten fünf Jahre hervor und wies auf die einstimmigen Beschlüsse bei den 25 Sitzungen hin. In „Menge“ ist in den nächsten fünf Jahren eine Menge zu tun: Sanierung von Bliestal- und Schulturnhalle, Maßnahmen zum Hochwasserschutz und der Wasserversorgung, Bau eines Multifunktionsfeldes, Bau einer dritten Urnenwand auf dem Friedhof und die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für die Feuerwehr stehen unter anderem auf der Agenda.