Die Malerin Gabi Schuld-Herter stellt in Bliesmengen-Bolchen aus. 

Großformatige Bilder zu bewundern : Aus Träumen entsteht so manches Motiv

Die Malerin Gabi Schuld-Herter stellt im Haus der Dorfgeschichte in Bliesmengen-Bolchen aus.

(red/mh) Das Haus der Dorfgeschichte in Bliesmengen-Bolchen öffnet an diesem Sonntag, 21. Juli, von 14 bis 18 Uhr wieder seine Pforten für Besucher (Eintritt frei). Diesmal gibt es dort neben der Dauerausstellung auch Werke der Malerin Gabi Schuld-Herter zu sehen. Sie malt mit verschiedenen Techniken außergewöhnliche Motive. Aus ihrem breit gefächerten Spektrum zeigt die 56-Jährige, die 1963 in Bliesmengen-Bolchen geboren wurde, eine Auswahl unterschiedlicher Arbeiten und lädt die Betrachter zum Nachdenken ein.

Gabi Schuld-Herters Vorliebe gilt der Acrylmalerei, die sich durch große Leuchtkraft der Farben auszeichnet. Ihre Inspiration schöpft sie aus dem Alltag und aus der Natur. Und: „Aus meinen Träumen entstehen meine Bilder“, sagt Schuld-Herter. Auch Urlaubsgefühle spiegeln sich in ihren Bildern wider. 

Manchmal hat sie aber auch das Bedürfnis, „ein Aquarell bis ins kleinste Detail zu malen.“ Der künstlerischen Freiheit setze sie keine Grenzen. Gerne wage sie auch Experimente. Materialien wie heimischer Rötel fänden gelegentlich Verwendung. Experimentieren ist Schuld-Herter sehr wichtig. „Ich bin eine Autodidaktin“, sagt die in Tholey lebende Frau über sich und erklärt, dass sie sich die Techniken über Jahre hinweg selbst angeeignet hat. Besagte Techniken sind ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten, die bereits in einigen öffentlichen Ausstellungen bewundert werden konnten.

Das Haus der Dorfgeschichte wurde im Mai 1998 in einer ehemaligen Scheune in Bliesmengen-Bolchen eröffnet und ist seither ein Besuchermagnet für die Einheimischen und Besucher von außerhalb. Fast 500 Exponate lassen auf vier Ebenen mit insgesamt 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Vergangenheit wieder lebendig werden. Das Museum informiert über die Heimatgeschichte der Region und zeigt überliefertes Brauchtum, die Lebensverhältnisse und die Arbeitswelt aus früheren Zeiten.

Im malerischen Außengelände am Ufer der Blies gibt es landwirtschaftliche Geräte aus dem letzten Jahrhundert zu sehen. Die Ausstellung wird immer wieder durch neue Stücke ergänzt. Während der Öffnungszeiten des Museums werden im Erdgeschoss und im Freigelände interessante Vorführungen und Aktionen angeboten.

Mehr Infos unter Telefon (0 68 04) 62 49. Unter dieser Telefonnummer kann man sich auch anmelden.

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