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Dezentrale Infostelle nur ein zukünftiges Projekt

Dezentrale Infostelle nur ein zukünftiges Projekt

Neben der Biosphäre, dem Bliesgau und dem Forst ist Kai Hartz auch für die Unterstützung der Ortsvorsteher zuständig

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat ein weiterer Beigeordneter einen umfassenden Bericht seiner Arbeit abgegeben. Kai Hartz (SPD) wurde am 16. Juli 2014, unmittelbar nach der letzten Kommunalwahl, vom Gemeinderat in diese Funktion gewählt. Eine Woche später hat ihm Bürgermeister Gerd Tussing (CDU) mit Zustimmung des Gemeinderates die Aufgabenbereiche Biosphäre, Bliesgau und Forst übertragen. Kai Hartz und Eberhard Keipert sind die beiden einzigen Beigeordneten der Gemeinde Mandelbachtal (wir berichteten). Im Bereich Biosphäre steht Kai Hartz im Kontakt mit dem Klimaschutzmanager des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau. Der Kommunalpolitiker verwies in seinem Bericht auf eine Infoveranstaltung zum Rahmenkonzept der Biosphäre. Nachdem der Gemeinderat dem Konzept zugestimmt hat, befindet sich Hartz auch mit der neuen Geschäftsführung im Dialog.

Primäres Ziel in der Gemeinde sei die Errichtung einer sogenannten "Dezentralen Infostelle". Zu gegebener Zeit sollen inhaltliche Ausgestaltung und Standortfrage mit den Ratsfraktionen abgestimmt werden. Zum Alltag des Beigeordneten Hartz zählt der enge Kontakt mit dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie dem SaarForst Landesbetrieb. Optimierungsmöglichkeiten für den Forst stehen hier ebenso im Vordergrund wie der Alltagskontakt zu Förster Jürgen Lagaly. Auch im Forstbereich prüfe man Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit, so Hartz weiter. Zudem stehe man in Kontakt mit Forstunternehmen, um Bewirtschaftungsmöglichkeiten im Gemeindeforst zu klären. Ziel sei es, mit den Fraktionen bis zum Sommer mögliche Wege zur Verbesserung zu erörtern, meinte der Beigeordnete.

Das Land habe zugesichert, die Sanierung der Forstwege grundsätzlich mit 70 Prozent zu bezuschussen. Außerdem prüfe man seitens der Gemeinde, im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, ob eine Errichtung eines Baumkatasters notwendig sei. Somit könnten die Kontrollmaßnahmen bei Bäumen besser strukturiert werden. Zu den Aufgaben des stellvertretenden Bürgermeisters Kai Hartz zählt auch die Unterstützung der Ortsvorsteher.

So hätten bereits Bliesmengen-Bolchen und Ormesheim vom Angebot des Förderungsmanagements in Sachen Dorferneuerung Gebrauch gemacht (Programm Eler und Leader). Zudem organisierte Hartz eine Infoveranstaltung mit Mitarbeitern vom Lehrstuhl von Professor Martin Junkernheinrich. Sie stellten in der Gemeinde das namensgleiche Gutachten vor.

www.mandelbachtal.de