Der Tor-Garant des SV Bliesmengen-Bolchen

Der Tor-Garant des SV Bliesmengen-Bolchen

Mathias Munz ist so etwas wie die personifizierte Tor-Garantie des SV Bliesmengen-Bolchen. Der Stürmer des Verbandsliga-Tabellenführers spielte bis 2010 bei seinem Heimatverein SV Auersmacher. An den hat er eine ganz besondere Jugenderinnerung.

"Ich bin geil darauf, Tore zu machen", sagt Mathias Munz. Der 25-jährige Mittelstürmer des Verbandsliga-Tabellenführers SV Bliesmengen-Bolchen ist Maurer und bei Ehefrau Lisa in festen Händen. Mittlerweile schnürt der Angreifer in der fünften Saison für den aktuellen Spitzenreiter die Fußballschuhe.

Seine sportlichen Wurzeln liegen beim SV Auersmacher, für den er seit der E-Jugend auf Torejagd ging. Dort gab es in der Juniorenzeit etliche Titelgewinne, doch ausgerechnet im Übergang zum Aktivenbereich fühlten sich Munz und Co. wie der FC Schalke 04 am 19. Mai 2001 nach der verpassten "Last-Minute-Meisterschaft" im Zweikampf mit dem FC Bayern München . "Wir waren damals mit der Auersmacher A-Jugend eigentlich schon am Ziel, haben dann aber am allerletzten Spieltag mit 1:2 gegen den FV Lebach verloren. Und so wurde auf den letzten Metern der SV Saar 05 Saarbrücken Meister und stieg in die Regionalliga auf. Das war schon ein ganz schön bitterer Tag", erinnert sich Munz.

Dennoch blickt Mengens Torjäger insgesamt positiv auf seine Zeit beim SV Auersmacher zurück. So stieg er mit den Grün-Weißen in der Saison 2008/09 von der Verbands- in die Oberliga auf. "Das war damals noch die vierthöchste Klasse in Deutschland. In der Oberliga war ich dann oft Joker, habe aber immer noch gut getroffen", sagt Munz, der dann zur Spielzeit 2010/11 zum SV Bliesmengen-Bolchen wechselte, wo viele Verwandte spielen oder spielten.

Und auch bei seinem neuen Verein hielt die Erfolgsserie von Munz. So wurden die Menger vor dem SV Habach und der Spvgg. Einöd-Ingweiler auf Anhieb Meister der Landesliga Nordost.

Riesenlob für Trainer

Munz: "Damals habe ich die meisten Tore in der gesamten Klasse erzielt. Wir hatten in jener Saison mit Christof Reichert und Jean-Pierre Adam die besten Trainer der Vereinsgeschichte . Auf ihr Level stelle ich nur noch unsere beiden jetzigen Trainer Dimitri Abazadze und Udo Krummel. Die vier haben eins gemeinsam: Bei Fehlern werden die Spieler gleich wieder aufgebaut und nicht zusammengeschissen."

Nach drei Siegen in der Meisterschaft gab es am Mittwoch bei der 0:1-Pokalniederlage bei Genclerbirligi Homburg einen ersten Rückschlag für Bliesmengen-Bolchen. An diesem Sonntag gastiert der Ligaprimus nun um 15 Uhr bei der DJK Bildstock. "Die DJK hat sich im Angriff mit Jean-Paul Fries, den ich gut kenne, wirklich toll verstärkt. Ihn müssen wir im Auge behalten", erklärt Munz.