CDU Mandelbachtal erstellt Liste für Bürgermeister- und Kommunalwahl

Mandelbachtal : Tussing für zweite Amtszeit nominiert

Mandelbachtals CDU spricht bei der Vertreterversammlung dem Bürgermeister mit 57,7 Prozent der Stimmen erneut das Vertrauen aus.

Die Mandelbachtaler CDU schickt Bürgermeister Gerd Tussing bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 für eine zweite Amtszeit ins Rennen. Er erhielt bei der Vertreterversammlung in Habkirchen 57,7 Prozent der Stimmen. Von den 32 geladenen Vertretern waren 31 nach Habkrchen gekommen. Der 53-jährige Tussing stammt aus Erfweiler-Ehlingen und war am 23. Oktober 2011 mit 63,2 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Mandelbachtal gewählt worden. Seit 1. Juli 2012 ist er der Verwaltungschef im Ormesheimer Rathaus. Der amtierende Bürgermeister erklärte auf Anfrage unserer Zeitung zu seiner erneuten Kandidatur, dass er sich über die Nominierung durch die Delegierten des CDU-Gemeindeverbandes als Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2019 freue. Nach sieben schwierigen Jahren werde es für die Gemeinde Mandelbachtal aufgrund verbesserter Rahmenbedingungen durch den Saarlandpakt und höheren Schlüsselzuweisungen ab 2020 wieder deutlich verbesserte finanzielle Rahmenbedingungen geben, um die auf den Weg gebrachten Projekte umsetzen zu können und die Gemeinde weiterhin zukunftsfähig zu gestalten. „Diesen Prozess möchte ich mit gestalten und werbe dafür um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger für eine weitere Amtszeit“, so Tussing. Der CDU-Ortsverband Erfweiler-Ehlingen steht geschlossen hinter Bürgermeister Gerd Tussing und unterstützt ihn für eine weitere Amtszeit. „Seine erste Amtszeit war mit großen Herausforderungen verbunden, in der aber die Voraussetzungen für eine gute Entwicklung der Gemeinde Mandelbachtal geschaffen wurden. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten, angesprochene sachliche Kritikpunkte in der Zukunft abzubauen und somit zu einer Verbesserung beizutragen“, so Jens Welsch von der CDU Erfweiler-Ehlingen.

Wie Mandelbachtals CDU-Chef Matthias Hofmann mitteilt, haben die Christdemokraten in einer Marathonsitzung in Habkirchen nicht nur Gerd Tussing für eine zweite Amtszeit nominiert, sondern auch ihre Kandidatenfindung für die Kommunalwahl im Mai abgeschlossen, nachdem die einzelnen Ortsverbände ihre lokalen Listen bereits aufgestellt hatten. Die Gemeinderatsliste wird von Matthias Hofmann und Gerhard Niederländer angeführt. Für den Saarpfälzer Kreistag ist erneut Daniel Kempf der Spitzenkandidat. Wie CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Matthias Hofmann weiter mitteilt, ließ Bürgermeister Gerd Tussing in einer engagierten Rede seine erste Amtszeit Revue passieren und gab einen Ausblick auf die Zukunft. So seien der Bereich der Kinderbetreuung ausgebaut, das Gewerbegebiet „Auf der Großen Heide“ nahezu komplett vermarktet und viele Projekte angestoßen worden. In seiner Rede sparte Gerd Tussing auch schwierige Themen nicht aus, wie den Sanierungsstau bei gemeindeeigenen Gebäuden und den Wasserwerken. Dies sei den Sparzwängen geschuldet, unter denen fast alle Kommunen im Saarland litten. Dort wolle er künftig noch stärker gegensteuern und in die Substanz investieren. Für die Ortskerne seien Städtebaufördermittel beim Land beantragt und mit dem Saarlandpakt würden sich die finanziellen Spielräume der Gemeinde weiter verbessern. „In Zusammenarbeit mit allen Bürgerinnen und Bürgern will ich mich dafür einsetzen, dass die Gemeinde für alle, egal ob jung oder alt, auch weiterhin liebens- und lebenswert ist“, sagte Gerd Tussing.

Die gemeindeweite Gebietsliste für den Gemeinderat wird vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Gerhard Niederländer aus Ormesheim sowie dem Vorsitzenden des CDU Gemeindeverbandes, Matthias Hofmann aus Erfweiler-Ehlingen, angeführt. Danach folgen die Spitzenkandidaten der jeweiligen Orte. „Die CDU Mandelbachtal ist die einzige Partei in unserer Gemeinde, die Ratsmitglieder aus allen Orten hat“, erklärt Matthias Hofmann. „Mit unserem System der Listenaufstellung wird das auch in Zukunft so sein.“ Für die CDU seien alle Gemeindeteile gleich wichtig, deshalb lege man großen Wert darauf, dass auch kleine Ortsteile voll mitsprechen und entscheiden könnten. Das Wissen der Ratsmitglieder sei essentiell für eine gute Ratsarbeit, gerade wenn es um örtliche Besonderheiten und Hintergrundwissen gehe.

Als Spitzenkandidat für den Kreistag haben die Delegierten erneut Daniel Kempf aus Ommersheim nominiert. Für den Diplom-Ingenieur wäre es die vierte Amtszeit in Homburg, teilt die CDU abschließend mit.

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