Bliesmengen-Bolchen im Endspurt

SV empfängt am Sonntag um 15 Uhr in einem Derby zweier Kreisvereine das Schlusslicht TuS Rentrisch.

In der Fußball-Verbandsliga Nordost hat Aufstiegsanwärter SV Bliesmengen-Bolchen am Sonntag um 15 Uhr in einem Derby zweier Kreisvereine das Schlusslicht TuS Rentrisch zu Gast. Am vergangenen Spieltag musste die spielfreie Elf von Trainer Patrick Bähr tatenlos mit ansehen, wie die beiden Aufstiegskonkurrenten FC Homburg II (4:2 gegen den SV Habach) und SV Merchweiler (1:0 gegen die SG Thalexweiler-Aschbach) zu Siegen kamen. Homburg liegt nun zwei Spieltage vor Saisonende mit 57 Punkten klar auf Aufstiegskurs, dahinter folgen Merchweiler (52 Zähler) sowie Mengen (51). Die Homburger können am Sonntag durch einen Sieg beim SV Furpach vorzeitig als Titelträger durchs Ziel gehen. Dagegen hat der SV Merchweiler die schwere Aufgabe beim Tabellenachten SV Habach vor der Brust.

"Natürlich zählt gegen Rentrisch für uns nur ein Sieg. Allerdings werden wir diesen Gegner keinesfalls unterschätzen. Ich muss ja diesbezüglich nur ans Hinspiel erinnern", sagt Mengens Trainer Patrick Bähr. In Rentrisch lag seine Mannschaft mit 2:0 in Führung, musste sich aber am Ende mit einem 2:2 begnügen. Das waren seinerzeit zwei richtig ärgerliche Punktverluste für Mengen, die nun in der Endabrechnung fehlen könnten.

In der Verbandsliga Südwest steht der FV Schwalbach längst als Meister fest. Dahinter streiten sich noch die SG Saarlouis-Beaumarais mit 56 Punkten sowie die FSG 08 Bous mit drei Zählern weniger um Relegationsrang zwei. Am vergangenen Sonntag beobachtete Bähr die SG Saarlouis-Beaumarais bei ihrem 1:0-Sieg beim Tabellenelften SC Großrosseln. Seine Erkenntnis: "Egal, ob Merchweiler, Beaumarais oder Bous: Das wird ein ganz enges Relegationsspiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben werden."

Bis auf Bous, die in der kommenden Saison "schwer aufrüsten wollen", würden alle drei anderen Mannschaften bei einem Aufstieg in die Saarlandliga Abstiegskandidat Nummer eins sein. "Es ist jetzt nur noch ein Zweikampf zwischen Merchweiler und uns. Ich gehe fest davon aus, dass die Homburger am Sonntag als Meister durchs Ziel gehen werden", meint Bähr. Und sie hätten den Titel auch verdient. So sei der FCH eine Klasse besser als Merchweiler und seine Mannschaft - wenn auch sein Vorsprung zu diesem sehr späten Saisonzeitpunkt nur sehr gering sei.

"Sollten die Merchweiler am Sonntag in Habach gewinnen, dann haben sie auch die Teilnahme am Aufstiegsspiel verdient. Am letzten Spieltag werden sie Furpach zu Hause bezwingen, während wir beim VfL Primstal II die deutlich schwerere Aufgabe haben", erklärt Mengens Trainer die Ausgangslage.

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