Uns schickt der Himmel“ : Nach 72 Stunden war das große Projekt erledigt

38 Messdienerinnen und Messdiener machten sich in der kommunalen Kita in Heckendalheim nützlich.

Es ist vollbracht: 38 Messdienerinnen und Messdiener aus Ensheim Eschringen, Heckendalheim und Ommersheim im Alter von sieben bis 20 Jahren haben zusammen mit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Ommersheim ihre 72-Stunden-Aktion mit Bravour gemeistert. Das Ziel der Aktion blieb bis zum Start geheim. Nur eine kleine Delegation bekam dieses in Homburg genannt. In 72 Stunden sollten in der kommunalen Kindertagesstätte Löwenzahn Heckendalheim ein Sinnesgarten mit Matschküche, Kräuterschnecke, Windspiele und ein Sinnenparcours sowie ein Insektenhotel gebaut werden.

Kurz vor dem Start erfuhr der Rest der Gruppe das Ziel und die konkreten Vorgaben des Projektes. Zunächst nahm man mal das Gelände in Augenschein. Es wurde auch darüber nachgedacht, wer denn welche Aufgabe übernehmen soll und welches Material und Werkzeug benötigt wird. Am folgenden Tag ging es dann richtig los.

Zuerst planten die Teilnehmer, wie man die einzelnen Elemente aufbaut und gestaltet. Voller Ehrgeiz, Kreativität und Engagement entstanden die ersten Bauwerke. So waren am Freitagabend der Barfußpfad, das Insektenhotel und einige Windspiele so gut wie fertig.

„Damit wir den Kleinen im Kindergarten noch mehr Freude bereiten können, hat die Gruppe sich für Samstag weitere Ziele überlegt, die auch verwirklicht wurden. So sollte noch ein Regal als Materiallager für den Barfußpfad entstehen sowie Fühlboxen. Dabei geht es darum, dass die Kinder blind verschiedene Materialien erfühlen und so mit allen Sinnen angesprochen werden“, schreibt die Pfarrei Heilige Veronika Ensheim. Dazu wurde aber noch zusätzliches Material benötigt, also musste man erst in den Baumarkt fahren, um Holz und Ähnliches dort zu kaufen. Wieder in Heckendalheim angekommen, saß den jungen Leuten die Zeit etwas im Nacken. Schließlich sollte am Samstagabend alles fertig sein, damit das Ergebnis der Aktion am Sonntag nach der Kirche der Gemeinde und den Kindergartenkindern vorgestellt werden konnte.

Am Schluss aber hieß es: alles klar. Mit letzter Anstrengung und vereinten Kräften ist alles „just in time“ fertig geworden.

Somit konnten alle Teilnehmer – etwas erschöpft aber zufrieden – am Sonntagmorgen einen schönen Jugendgottesdienst feiern und anschließend die Werke den Besuchern bei einem kleinen Umtrunk präsentieren. 

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