Vier Abgeordnete aus dem Bliestal

Recht schnell hatte sich in dieser Woche die Aufregung rund um die Landtagswahl am Sonntag gelegt. Auch wenn die Ergebnisse wohl nur die CDU richtig froh machen konnten, analysierten sie unsere lokalen Parteivertreter recht sachlich. Ohnehin konnte man den Eindruck gewinnen, dass Emotionen im Blick auf die zukünftige Zusammensetzung des Landesparlamentes eher gedämpft waren. Da spielte sicher ein gesunder Pragmatismus mit. Denn die Wähler stellten erneut unter Beweis, dass sie sehr genau zwischen Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen unterscheiden wollen. Wie sonst könnte man erklären, dass Parteien ohne vernehmbare lokale Repräsentanten trotzdem fast im Landesschnitt Stimmen erhielten, lokal engagierte Parteien wie auf der Landesebene scheiterten. Ein Wermutstropfen ist sicher, dass eine mit knapp 38 000 Einwohnern vergleichsweise große Stadt wie St. Ingbert keinen Abgeordneten im Landtag stellt. Das Bliestal steht viel besser da. Bei fast gleicher Einwohnerzahl beheimatet es mit Stephan Toscani (CDU, Mandelbachtal), Stefan Pauluhn (SPD, Gersheim), Jutta Schmitt-Lang (CDU, Blieskastel) und Lutz Hecker (AfD, Gersheim) vier Abgeordnete.