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Rituale vor dem Spiele gibt es viele

Rituale vor dem Spiele gibt es viele

Die Amateurfußballer im Saarland sind am vergangenen Wochenende wieder in die restliche Runde gestartet. Und zum Start in die zweite Saisonhälfte dachten wir über Rituale nach. Ist ja bei vielen Kickern verbreitet, dass sie nach einem Sieg immer weiter mit ihrer Glücks-Unterhose, ihrem Glücks-T-Shirt oder ihrem Glücks-Was-auch-Immer auflaufen wollen.

Manche betreten den Platz immer zuerst mit dem rechten Fuß, andere bekreuzigen sich vor jeder Einwechslung.

Auch Aberglaube ist gar nicht so selten. Wir wollen gar nicht wissen, wie sehr es einem solchen Fußballer die Petersilie verhageln kann, wenn ihm auf dem Weg zum Sportplatz sonntagmittags eine schwarze Katze von links über den Weg läuft. Neulich lasen wir über einen Zweitliga-Spieler, der sich an jedem Abend vor einem Heimspiel Spaghetti Bolognese zubereitet. Manchmal für sich alleine, oft auch für die Teamkollegen. Wir mögen eine gute Hackfleischsoße auch gerne, aber in einer englischen Woche zwei Mal? Na ja! Vielleicht sind wir des Nudel-Klassikers auch nur etwas überdrüssig, weil unsere liebe Mutter das Ganze dereinst gefühltermaßen viel zu oft kochte.

Vielleicht haben die Fußballer in den unteren Ligen aber auch ganz andere Rituale am Abend vor dem Spieltag. Sich kräftig einen zu löten - vielleicht? Oder früh ins Bett gehen. Und wenn Ihr Verein schlecht in das neue Jahr gestartet ist wie der FC Homburg, FSV Jägersburg oder SV St. Ingbert: Versuchen Sie es einmal mit neuen Reizen. Ein schöner Döner, ein toller Harzer Roller oder Pfannkuchen. Oder etwas mit viel Knoblauch. Ist gesund - und wirkt vielleicht auch: gegen Gegenspieler und Heimniederlagen.