Fastnacht – vom Winde verweht

Was haben die Narren eigentlich verbrochen? Bereits zum zweiten Mal hintereinander werden sie von Wetterkapriolen schwer gebeutelt - und das in der Hochphase der Session. Wir erinnern uns noch bestens an 2016, als Umzüge abgesagt werden mussten und im Frühjahr nachgeholt wurden. Und jetzt wurden die Fastnachter erneut kräftig von Sturmböen durchgeschüttelt. Keiner weiß, was bis Aschermittwoch noch alles kommen wird. Zu wünschen wäre es allen Beteiligten, dass endlich Ruhe an der Wetterfront einkehrt und die tollen Tage wie geplant über die Bühne gehen könnten. Denn die Arbeit unzähliger Ehrenamtlicher praktisch das ganze Jahr über sollte die verdiente Ernte einbringen und nicht in den Wasserfluten untergehen oder vom Winde verweht werden.

Wie dem auch sei: Wer Spaß an der Faasenacht hat, wird ihn sich nur schwerlich nehmen lassen. Man kann die närrische Zeit leider nicht einfach in den Sommer verlegen. Also, einfach das Beste daraus machen. Am Aschermittwoch ist eh alles vorbei, dann wird es wieder ernst genug mit den Trumps, Erdogans oder Putins dieser Welt. Bis dahin allen Faaseboozen ein kräftiges Alleh hopp, Nix wie druff und Di-La-Hei! Narrhalla-Marsch!