Eine Woche der Möglichkeiten

Eine Chance zu bekommen, ist ja per se etwas Gutes. Nur sollte es dabei nicht bleiben, irgendwann sollte man die Gelegenheit nutzen. Diese Woche war eine der vielen Möglichkeiten. Da gibt es zum Beispiel eine vorsichtig angedachte Zusammenarbeit von Homburg, Bexbach und Kirkel in Form eines gemeinsamen Standesamtes.

Gespräche laufen, sparen müssen alle, die Chance ist da. Es wäre schade, wenn diese am Ende zerredet würde.

Weiter im Rennen ist die B 423-Umgehung. Sie hat es in den neuen Bundesverkehrswegeplan geschafft, gebaut wird sie zeitnah deswegen noch lange nicht. Zumindest ist die Straße nicht ganz vom Tisch. Klappen kann es mit der Umfahrung nur dann, wenn alle an einem Strang ziehen - das war ja bekanntlich in der Vergangenheit nicht immer so. Den Menschen in den betroffenen Orten wäre es zu gönnen, wenn sich ihre Geduld irgendwann auszahlte.

Hoffnung gibt es zudem für das ehemalige Resi-Kino in Erbach, seit langem als Schandfleck verschrien. Nun soll hier ein islamisches Kulturzentrum entstehen. Das sorgt in diesen Zeiten mindestens für jede Menge Fragen. Beim Infoabend nutzten viele Menschen die Gelegenheit, um ihre Bedenken vorzubringen, aber auch um ihre Erleichterung zu zeigen, dass sich endlich etwas tun soll. Miteinander zu reden, kann eben eine echte Chance sein.

Beim Fußball wird gerne die Chancenverwertung errechnet - wäre schön, wenn die in Homburg und Umgebung gut ausfiele und keine Treffer verschenkt würden.