Ein Winterfest täte jetzt gut

Auf das Wetter kann man sich nicht verlassen: Über vier Wochen lang gab es im Dezember die tolle Eisarena auf dem Christian-Weber-Platz, aber so richtig kalt wurde es nicht. Nun liegen seit Tagen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, aber man kann nirgendwo unter freiem Himmel Schlittschuh laufen. Auf den Weihern schon gar nicht, zumal die einerseits noch nicht richtig zugefroren sind und es andererseits sowieso verboten ist. Irgendwie drängt sich da der Eindruck auf, dass Weihnachten in die falsche Jahreszeit fällt, in eine Art Spätherbst.


Auf das Wetter kann man sich nicht verlassen: Über vier Wochen lang gab es im Dezember die tolle Eisarena auf dem Christian-Weber-Platz, aber so richtig kalt wurde es nicht. Nun liegen seit Tagen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, aber man kann nirgendwo unter freiem Himmel Schlittschuh laufen. Auf den Weihern schon gar nicht, zumal die einerseits noch nicht richtig zugefroren sind und es andererseits sowieso verboten ist. Irgendwie drängt sich da der Eindruck auf, dass Weihnachten in die falsche Jahreszeit fällt, in eine Art Spätherbst.

Denn erst jetzt schmeckte der Glühwein so richtig gut, könnte man sich am Kastanienfeuer wärmen oder heiße Würstchen am Kohlengrill der Rostwurstbude verspeisen. Wie schön wären jetzt ein paar Hütten auf dem Marktplatz mitsamt dem Geruch nach heißem Orangen- oder Zitronenpunsch. Statt dessen rennen wir frierend durch die Straßen und verkriechen uns in den warmen Stuben. Zwischen Weihnachten und Fastnacht klafft ein Loch, das es mit einem Winterfest zu füllen gilt. Bisherige Versuche wie Valentinstag (14.Februar) oder Maria Lichtmess (2. Februar) haben nie eine breite Unterstützung erfahren. Also wäre es an der Zeit, in Homburg ein neues Festchen aus der Taufe zu heben, eine Art festa d'inverno.