Ein Flugzeug fehlt halt noch

Schon etwas Historisches hatte der Donnerstag in Homburg: Seit 14.17 Uhr an diesem Tag trägt ein S-Bahn-Zug den Namen der Universitätsstadt, als dritter von 77 sogar nebst Wappen. Vorbei ist die Zeit, als das Minensuchboot Homburg allein für die Verbreitung des Namens zuständig war, zwar nur auf den Weltmeeren, wo der Betrieb naturgemäß überschaubar ist, aber immerhin! Ab sofort geht's mit "Homburg Saar" per Schiene auch durch die erweiterte Region. Gut so! Dabei gibt es mittlerweile schon noch andere Namensträger: auf neuen Taschen etwa, die das Mannlich mit Saarland-Marketing anbietet. Oder vielleicht seit langen Jahren der "Stetson Saks Homburger", den das Lexikon als "Herrenhut aus schwarzem Wollfilz" ausweist. Zwar etwas anders in der Schreibweise, aber trotzdem in diese Reihe gehört der "Humbojer" (ohne orthografische Garantie), ein frikadellenförmiges Etwas aus gebratenem Bratwurst-Brät, zwischen den Hälften eines halbierten halben Doppelwecks eingeklemmt und bei diversen Festivitäten etwa auf dem historischen Marktplatz feilgeboten. Mit Abstand der leckerste Homburger Botschafter! Aber eines fehlt noch nach Boot und Zug: ein Flugzeug! Es muss kein Airbus-Gigant sein, sollte aber auch keine Piper sein. Vorschläge bitte ans Homburger Rathaus, dort wartet ein erfahrener Taufpate.