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Wein steht nicht umsonst im Zentrum christlicher Liturgie

Wein steht nicht umsonst im Zentrum christlicher Liturgie

Bruchhof-Sanddorf. Weinprobe einmal anders, Bibel einmal anders: Diese Kombination ergab eine hochinteressante "biblische Weinprobe", durch die Pfarrer Albrecht Bähr aus Limbach einen großen Kreis bei der Kolpingfamilie Bruchhof-Sanddorf am vergangenen Freitagabend gekonnt führte, mit Pfälzer Weinen und Pfälzer Humor und Charme

Bruchhof-Sanddorf. Weinprobe einmal anders, Bibel einmal anders: Diese Kombination ergab eine hochinteressante "biblische Weinprobe", durch die Pfarrer Albrecht Bähr aus Limbach einen großen Kreis bei der Kolpingfamilie Bruchhof-Sanddorf am vergangenen Freitagabend gekonnt führte, mit Pfälzer Weinen und Pfälzer Humor und Charme. Aus eigener Pfälzer "Weinerfahrung" brachte der Referent die Qualität der Weine seinen Zuhörern nahe, lehrte sie, Weine richtig zu kosten und genießen und damit auch diese Weine für das Leben zu schätzen, unter anderem auch unter gesundheitlichen Aspekten. Der Wert der Weine wurde aber noch gesteigert durch die vielen aufgedeckten biblischen Bezüge zum Wein. Die Bibel und Jesus selbst sahen den Wein durchaus positiv für das Leben, erinnert sei nur an die Hochzeit zu Kana mit der Verwandlung von Wasser in Wein. Im Heiligen Land spielten der Weinstock und seine Früchte immer eine zentrale Rolle. Nicht umsonst steht daher der Wein auch im Zentrum christlicher Liturgie als Symbol der Lebensspendung, so wie Jesus für alle das Leben in Fülle wollte. So gelang es dem Referenten leicht, Zugang zu Verstand und Herz der Zuhörer zu finden und mit der Deutung des Weines mitten in alltägliches Leben, aber auch in aktuelle gesellschaftliche und politische Probleme vorzustoßen, wie etwa die Benachteiligung sozialer Gruppen. Illustriert und verklärt wurde der Pfälzer Wein mit zwischendurch vorgetragenen Gedichten in Pfälzer Mundart. So gelang es, die "biblische Weinprobe" sowohl zu einem erfreulichen und zugleich im elementaren Sinne religiösen Bildungserlebnis wie auch zu einem gemeinschaftlichen Vergnügen werden zu lassen. red