Limbach feierte : Vorweihnachtliches Fest der Begegnung

Trotz Sturmwarnungen wurde vor der Limbacher Elisabeth-Kirche ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt gefeiert.

Wer am Wochenende als Veranstalter eines Weihnachtsmarktes in der Verantwortung stand, der hatte keinen leichten Job. Regen und Sturm sorgten für alles, nur nicht für eine adventliche Stimmung. Immerhin: Der Limbacher Weihnachtsmarkt hinter der Elisabeth-Kirche hatte echtes Glück. Am Samstabend, der traditionell umsatzstärksten Zeit der Veranstaltung, hatte der Wettergott ein Einsehen und schenkte dem Markt eine Regenpause. Zwar war es nicht ganz so voll wie sonst üblich, trotzdem ließen die Limbacher ihren Weihnachtsmarkt und ihre Standbetreiber nicht im Stich. Ortsvorsteher Max Victor Limbacher: „Wir haben heute Glück im Unglück. Ich befürchte, dass einige die Sturmwarnung doch ein bisschen zu ernst genommen haben. Das hat man beim Start des Weihnachtsmarktes schon gemerkt. Aber jetzt füllt es sich langsam. Jetzt kommen die Leute.“

Schade wäre es gewesen, wenn die gesamte Veranstaltung ins Wasser gefallen wäre, denn, so Limbacher, „der Organisationsaufwand geht über Wochen hinweg. Die Standbetreiber müssen alles vorbereiten, müssen alles einkaufen und tragen das Risiko. Deswegen auch Hut ab und Respekt für die, die sich hier Jahr ein, Jahr aus engagieren.“ In diesem Jahr waren das der Tennisclub Limbach, die Oldtimer-Freunde, der TV Limbach mit der Flüchtlingshilfe, „Es Clippche“, der SPD-Ortsverein Limbach, „Saigon“, „Die Limbacher“ und die Straussbuwe und Straussmäde Limbach. Zu Beginn des Marktes gab es traditionell eine Andacht in der Elisabeth-Kirche, Musik, ein Weihnachtsbasar im Theobald-Hock-Haus und der Besuch des Nikolaus am Sonntagnachmittag rundeten das Programm ab.

Damit war also, trotz der nicht besten Rahmenbedingungen, alles angerichtet für einen Weihnachtsmarkt, der auch mit dem Ambiente des Pfarrgartens glänzen kann. Aber nicht nur. Limbacher: „Es ist die Stimmung. Man hat das Gefühl, dass der Ort zusammen kommt und die Menschen sich begegnen. Hier feiert sich das Dorf selbst.“ Der Weihnachtsmarkt sei damit auch ein Zeichen dafür „dass wir zueinander gehören“.