"Wasser marsch!" aufs Schulhaus

Altstadt. Es war eine Löschübung wie aus dem Bilderbuch. Die Jugendfeuerwehren der drei Kirkeler Löschbezirke erledigten die Aufgaben bei ihrer Jahreshauptübung am früheren Schulhaus Altstadt zur vollen Zufriedenheit der Beobachter. 35 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Kirkel-Neuhäusel, Limbach und Altstadt waren zum ehemaligen Schulhaus nach Altstadt gerufen worden

Altstadt. Es war eine Löschübung wie aus dem Bilderbuch. Die Jugendfeuerwehren der drei Kirkeler Löschbezirke erledigten die Aufgaben bei ihrer Jahreshauptübung am früheren Schulhaus Altstadt zur vollen Zufriedenheit der Beobachter. 35 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Kirkel-Neuhäusel, Limbach und Altstadt waren zum ehemaligen Schulhaus nach Altstadt gerufen worden. In dem Gebäude war, so die Übungsannahme, ein Großbrand ausgebrochen, der unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden musste. Die Nachwuchs-Feuerwehrleute, zehn bis 16 Jahre alt, waren mit insgesamt sechs Einsatzfahrzeugen an das Gebäude gebracht worden. Dort mussten zunächst Schlauchleitungen verlegt, die Wasserversorgung mit Verteilerstücken aufgebaut und die Spritzen einsatzbereit gemacht werden. Insgesamt sechs Spritzen wurden auf das laut Übungsannahme in Flammen stehende Gebäude gerichtet. Nicht nur der Brand musste bekämpft, sondern auch ein Übergreifen des Feuers auf die Turnhalle verhindert werden. Die Jungen und Mädchen der Kirkeler Jugendfeuerwehren meisterten ihre Aufgabe bravourös. Dirk Sandmayer, für die Jugendwehren in der Gemeinde zuständig, freute sich mit ihnen über den erfolgreichen Verlauf der Übung. So könne man zuversichtlich in die Zukunft der Feuerwehren in Kirkel blicken. Neben Dirk Sandmayer hatte Gemeindewehrführer Karl Ludwig Borr die Löschübung am alten Schulhaus beobachtet. Er sprach dem Feuerwehr-Nachwuchs seine Anerkennung aus. Besonders die Schnelligkeit, mit der die Jugendfeuerwehren die Wasserversorgung aufgebaut hätten, fand die Anerkennung der Beobachter. Nicht minder wurde die Genauigkeit, mit der die jungen Leute zu Werke gingen, lobend hervorgehoben. Thomas Keßler vom Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel brachte das Ergebnis der Übung auf den Punkt: "Besser hätten es die Großen kaum machen können. Man sieht, auf unsere Feuerwehr wird auch in Zukunft Verlass sein." "Auf unsere Feuerwehr wird auch in Zukunft Verlass sein."Thomas Keßler