Verein wirtschaftet mit Bedacht

Kirkel. Wer derzeit das Sporgelände des SV Kirkel betritt, der hat gleich die erste Baustelle "vor der Nase", das bisherige Eingangtor des Stadions soll deutlich verbreitert werden. "Das machen wir vor allem mit Blick auf größere Veranstaltungen, so für das für den Juni geplante Sportfest", erzählt der Vorsitzende Markus Thomas

Kirkel. Wer derzeit das Sporgelände des SV Kirkel betritt, der hat gleich die erste Baustelle "vor der Nase", das bisherige Eingangtor des Stadions soll deutlich verbreitert werden. "Das machen wir vor allem mit Blick auf größere Veranstaltungen, so für das für den Juni geplante Sportfest", erzählt der Vorsitzende Markus Thomas. Doch damit ist es bei weitem nicht getan: So laufen seit einiger Zeit auch die Sanierungsarbeiten an den Umkleidekabinen und Duschräumen, für die Zukunft steht der Austausch der Tore auf dem Rasenplatz und auch die Erneuerung des Hartplatzes auf dem Plan. "Wir können dabei auch auf die Unterstützung durch die Gemeinde bauen", so Thomas. Bei all den Arbeiten wird so mancher Euro fließen müssen. "Die Sanierung des Hartplatzes hat die Gemeinde übernommen. Die neuen Tore selbst waren schon da, die dazugehörigen Hülsen haben wir aus dem durch die Gemeinde jährlich zur Verfügung gestellten Budget bezahlt, deren Einbau übernehmen wir selbst", erklärt der Vorsitzende. "Abseits finanzieller Unterstützung wird uns die Gemeindeverwaltung hauptsächlich durch den Einsatz von Maschinen zur Seite stehen." Andere Arbeiten werden in Eigenleistung durch den Verein selbst erbracht. Gefragt, wie dringend der Abbau des Investitionsstaus denn wäre, macht Thomas deutlich: "Bei diesen Projekten handelt es sich um langfristige, die jetzt einfach angegangen werden müssen. Exemplarisch dafür steht die Sanierung der Kabinen und Duschräume, die schon seit zwei Jahren läuft und hoffentlich im nächsten Jahr abschlossen sein wird." Dass die Investitionen Sinn machen, gerade mit Blick auf die gesunde personelle Lage des Vereins, da ist sich Markus Thomas sicher. "Wir profitieren ausdrücklich von der Zusammenarbeit mit dem SC Blieskastel-Lautzkirchen. Diese Zusammenarbeit läuft schon seit einigen Jahren sehr gut." So sei es möglich, auch in Zeiten des demografischen Wandels, der vielen Vereinen gerade in der Jugendarbeit zu schaffen macht, alle Jugendmannschaften zu besetzen. "Wir haben mehr als 100 Jugendspieler, und auch unsere Aktiven-Mannschaft ist mit einem Durchschnittsalter von knapp 23 Jahren sehr jung. Das alles macht klar, das wir voll auf die Jugend setzen." Dies zeige sich auch darin, dass man davon abgekommen sei, im Bereich der Aktivenmannschaft ältere Spieler gegen Entgelt zu verpflichten. "Stattdessen setzen wir auf hungrige und junge Spieler, die unter Anleitung unserer Trainers Uwe Grub hier bei uns ihren Weg finden." Finanziell will sich der Verein auch im kommenden Jahr auf sicherem Terrain bewegen, trotz der finanziellen Belastungen, die die anstehenden Arbeiten bedeuten. Thomas: "Wir werden nach wie vor die Linie fahren, dass wir alle anstehenden Maßnahmen vorweg finanzieren. So vermeiden wir, dass wir in die roten Zahlen rutschen." "Wir setzen auf hungrige und junge Spieler." Markus Thomas, Vorsitzender SV Kirkel