Tolle Stimmen zur Weihnachtszeit

Limbach. Festlich, beschwingt, besinnlich, so präsentierte sich in der St. Elisabeth-Kirche in Limbach ein weihnachtliches Programm zum Genießen, Träumen, Nachdenken und Schmunzeln. Dabei erlebten die zahlreichen Besucher anderthalb Stunden lang eine schöne Einstimmung auf den Advent

Limbach. Festlich, beschwingt, besinnlich, so präsentierte sich in der St. Elisabeth-Kirche in Limbach ein weihnachtliches Programm zum Genießen, Träumen, Nachdenken und Schmunzeln. Dabei erlebten die zahlreichen Besucher anderthalb Stunden lang eine schöne Einstimmung auf den Advent. Unter dem Motto "Wunderbare Weihnachtszeit" hatte die Kulturvereinigung Limbach nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wieder zu einem Weihnachtsprogramm vom Feinsten eingeladen. Mit der in Limbach lebenden Sängerin und Schauspielerin Petra Lamy und der amerikanerischen Gesangspädagogin und Leiterin von Musikprojekten Susanne Dowaliby mit Wohnsitz im Saarland begeisterten zwei starke Frauen mit bekannten Weihnachtsliedern und Texten. Für die musikalische Begleitung der beiden Künstlerinnen sorgten Bodo Bode am Bass und Edgar Bach am Klavier. "Einen tollen besinnlichen Abend mit toller Musik und tollen Künstlern, die auf die Weihnachtszeit einstimmen", hatte Jochen Maas, Vorsitzender der vor fünf Jahren gegründeten Kulturvereinigung Limbach, den Zuhörern in seiner Begrüßung für die erkrankte Pfarrerin Christiane Härtel angekündigt. Und er hatte nicht zu viel versprochen! Das von Petra Lamy und Suzanne Dowaliby gemeinsam ausgearbeitete Weihnachtsprogramm aus Texten und Musikstücken zur Adventszeit wurde überaus gekonnt in Szene gesetzt. Mit einer Mischung aus traditionellen deutschen und englischen Weihnachtsliedern, wie "Es ist ein Ros entsprungen", "Leise rieselt der Schnee", "Winter Wonderland", "Rudolf, the rednosed rendeer" oder "Jingle Bells" sowie Gospels, gelang es den beiden Sängerinnen, den berühmten Funken auf das Publikum überspringen zu lassen. Puristisch poetisch oder mitreißend beschwingt arrangiert, solistisch oder im Duett vorgetragen, eingebettet in stimmungsvolle und humoristische Texte zur Weihnachtszeit von Emil Kästner, Loriot, Gerd Manzel oder auch James Krüss boten sie den Besuchern Konzert und Lesung gleichzeitig. Mit "Süßer die Glocken nie klingen" eröffnete Petra Lamy in der weihnachtlich dekorierten St. Elisabeth Kirche einen gelungenen Abend. Im Rahmen einer ganz speziellen Mischung aus Liedern und Texten hörten die Besucher erstaunliche Dinge über große und kleine Weihnachtswunder, rennende Mütter, die Eskalation der Besinnlichkeit bei 3000 bunten Neonröhren. Mit "Stille Nacht, Heilige Nacht" sowie dem "Ave Maria" ging ein wunderbares Konzert zu Ende. Zum Abschluss des gelungenen Konzerts gab es von der Kulturvereinigung Glühwein für alle.