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Stephanie Deutscher geht - Nachfolge im Turnverein ungewiss

Stephanie Deutscher geht - Nachfolge im Turnverein ungewiss

Es war definitiv ihr letzter Auftritt als Vorsitzende des Altstadter Turnvereins, als Stephanie Deutscher jetzt dessen Generalversammlung eröffnete. Wie bereits angekündigt, stellte sie sich einer erneuten Wiederwahl nicht mehr.

Genau zehn Jahre stand Stephanie Deutscher an der Spitze des mitgliederstärksten Vereins in dem Kirkeler Ortsteil. Durch ihren Amtsverzicht steht der 1920 gegründete TVA nun freilich vor einer Führungskrise, erklärte sich trotz intensiver Suche doch niemand bereit, ihre Nachfolge anzutreten. Die verbleibenden vier Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes - Georg Wack als stellvertretender Vorsitzender, Helmut Gebhardt (Sportlicher Leiter), Frauke Rinke (Schriftführerin) und Silke Eder (Kasse) - fanden sich immerhin bereit, bis den Herbst hinein die Vereinsgeschäfte kommissarisch weiterzuführen. In einer außerordentlichen Sitzung müssten die Mitglieder dann eventuell über die Auflösung des Vereins befinden, sollte sich bis dahin kein Kandidat für den Vorsitz oder aber eine andere Lösung etwa in Gestalt einer Satzungsänderung finden.

Ganz verloren geht die bisherige Vorsitzende der Führungsriege des TVA indes nicht, sie wird als Beisitzerin ihre Erfahrung weiterhin einbringen. Beinahe alle Funktionsträger, die gemäß Tagesordnung zur Wahl standen, wurden auf ihrem Posten bestätigt. Eine Ausnahme stellten nur die Radfahrer dar. Dort übergab Bernhard Praschmo nach 15 engagierten Jahren das Zepter an Horst Groß weiter.

In einer kurzweiligen Präsentation zeigte Stephanie Deutscher schließlich zahlreiche Bilder zur Entwicklung des Vereins in ihrer Amtszeit.