Stabile Jugendausbildung

Der FC Palatia Limbach konnte dieser Tage seinen neuen Kunstrasenplatz einweihen. Einen von zurzeit 145 im Saarland. Als nächste Infrastrukturmaßnahme steht die dringende Sanierung des Rasenplatzes an.

Nach gut dreiwöchiger Bauzeit wurde jetzt der neue Kunstrasenplatz auf dem Gelände des FC Palatia Limbach seiner Bestimmung übergeben (wir berichteten). Jugendfußballer und Aktive des Vereins freuten sich, dass auf dem neuen satten Kunststoffgrün wieder trainiert und gespielt werden kann. Neben einem Jugendspiel wurde der neue Platz mit der Partie der Verbandsliga Nord-Ost zwischen dem FC Palatia Limbach und der U 23 des FC Homburg offiziell eingeweiht. 2001 wurde der erste Kunstrasenplatz bei der Palatia fertig gestellt. Nach zwei Jahren musste dieser wegen eines Materialfehlers erneuert werden. "Inzwischen sind 13 Jahre vergangen", erklärt Rudi Klaus, einer von drei gleichberechtigten Vorsitzenden der Palatia. Der Verein könne stolz auf seine Jugendarbeit sein. Immerhin spielen von der G- bis zur A-Jugend 14 Mannschaften mit rund 200 Jugendfußballern bei der Palatia.

Dazu kommen drei Aktiventeams und eine AH-Mannschaft. Zudem ist Limbach eine DFB-Jugendstützpunktstation des Saarländischen Fußballverbandes. Klaus: "Der Kunstrasen wurde in den Jahren sehr durch Training und Spiele aller Teams strapaziert." Es sei längst Zeit für eine Erneuerung gewesen. Rund 200 000 Euro wurden nun investiert. Jeweils 60 000 Euro kommen von der Gemeinde Kirkel, der Sportplanungskommission und der Bedarfsbezuschussung des Innenministeriums. Die restlichen 20 000 Euro brachte der Verein auf.

"Wir haben Patenschaften für Parzellen quadratmeterweise an Privat- und Geschäftsleute verkauft", informiert Vorsitzender Klaus. Gleiches sei bereits 2001 gut angenommen worden. Für den neuen Platz hätten sich fast 100 Vereinsfreunde finanziell durch diese Patenschaften beteiligt.

Bei der offiziellen Übergabe des neuen Platzes mit unter anderem Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Bürgermeister Frank John fehlten auch Vertreter des Saarländischen Fußballverbandes nicht. SFV-Präsident Franz Josef Schumann und Adalbert Strauß, Mitglied der Sportplanungskommission und SFV-Verbandsspielausschussvorsitzender, kamen nach Limbach . "Ein Kunstrasenplatz und ein Rasenplatz sind beste Voraussetzungen für die Jugendarbeit und für die Aktiventeams", sagte Schumann. Zurzeit gebe es 145 Kunstrasenplätze im Saarland.

Adalbert Strauß erwähnte, dass allein im Saarland in diesem Jahr zwölf Kunstrasenplätze finanziell gefördert worden seien. Im kommenden Jahr stehe für den FC Palatia Limbach eine weitere Infrastrukturmaßnahme ganz oben. Rudi Klaus: "Unser Rasenplatz bedarf einer dringenden Sanierung, die wir dann 2017 angehen werden."