Theaterprojekt in Kirkel: Situatives Theaterprojekt lädt zum Mitspielen ein

Theaterprojekt in Kirkel : Situatives Theaterprojekt lädt zum Mitspielen ein

Aus lokalen Dorfgeschichten und Erlebnissen wird für ein Theaterprojekt in Kirkel ein ganzes Bühnenstück inszeniert.

(red) „1 bis 2 Stunden“ ist ein situatives, interaktives Theaterprojekt, das im Rahmen des Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in Kirkel stattfindet und in erster Linie von den Bewohnern der Gemeinde Kirkel vor Ort erarbeitet wird. Mit diesem künstlerisch partizipativem Theaterprojekt wird Aufmerksamkeit für aktuelle Themen in Kirkel erzeugt. Neue Impulse werden somit in die kulturelle Entwicklung des Saarpfalz-Kreises gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung.

Unter Anleitung des Künstlers und Regisseurs Eugen Georg werden bis Mitte November in Kirkel lokale Dorfgeschichten gesammelt und einmalig zu einem Theaterstück geformt. Die Teilnehmer des Theaterprojektes sind sowohl die Autoren als auch die Schauspieler des Stücks. Dieses wird am Samstag, 18. November, um 19 Uhr in der Dorfhalle in Limbach uraufgeführt. Das Theaterprojekt stellt die Interaktion als Kernidee in den Vordergrund. Gesucht werden derzeit sowohl aktuelle Geschichten und Erlebnisse aus dem Alltag als auch erfundene Dichtungen und Novellen. Eines nur sollten diese gemein haben: Sie sollten alle in Kirkel im Saarpfalz-Kreis oder an ähnlichen Orten spielen. Darüber hinaus werden Freiwillige gesucht, die die gesammelten Geschichten live auf der Bühne aufführen. Kunstmaler und kreative Handwerker sind eingeladen, die Bühnengestaltung zu übernehmen.

Wer teilnehmen möchte, schreibt gern eine E-Mail an: 1bis2stunden@saarpfalzkultur.de, kontaktiert den Künstler per WhatsApp unter: (0 15 25) 5 62 55 02 oder kommt mittwochabends um 18  Uhr in die Theaterstunde im Studioraum des Künstlers, Hauptstraße 42 in 66459 Limbach ohne Anmeldung vorbei.

Das Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ wird gefördert in „Trafo ‒ Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und durch den Saarpfalz-Kreis. In Trägerschaft des Saarpfalz-Kreises in Kooperation mit Saarpfalzkultur. Das Programm „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt Kultureinrichtungen außerhalb von Metropolen dabei, sich weiterzuentwickeln. In enger Kooperation mit den Akteuren vor Ort werden Antworten gesucht, wie ein attraktives Kulturangebot in ländlichen und strukturschwachen Regionen in Zukunft aussehen und organisiert werden kann. In den Jahren 2016 bis 2020 werden deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert.

Die dort bestehenden Theater und Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit kooperativen Ansätzen entwickeln sie Beispiele, wie Kultureinrichtungen in kleineren Städten zu zeitgemäßen, lebendigen Lern- und Kulturorten werden.

Mehr von Saarbrücker Zeitung