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Seit 1988 Interessenvertretung und Anlaufstelle für Frauen

Seit 1988 Interessenvertretung und Anlaufstelle für Frauen

Homburg/Bexbach/Kirkel. Seit zwei Jahrzehnten versteht sich das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises als Interessenvertretung und Anlaufstelle für Frauen

Homburg/Bexbach/Kirkel. Seit zwei Jahrzehnten versteht sich das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises als Interessenvertretung und Anlaufstelle für Frauen. Ein engagiertes Team um die Frauenbeauftragte Birgit Rudolf berät Frauen, vermittelt Hilfe in schwierigen Situationen, organisiert Fortbildungs- und Wiedereinstiegsprogramme sowie interdisziplinäre Arbeitskreise, um die Probleme von Frauen auf den Punkt zu bringen. Jetzt hat das Frauenbüro sein 20-jähriges Bestehen mit einer Feierstunde im Sitzungssaal des Forums gebührend gefeiert. Frauen sind laut Grundgesetz gleichberechtigt. Doch angesichts von Doppel- und Dreifachbelastung in Familie, Beruf und Ehrenamt sind Frauen in der täglichen Praxis auch heute noch vielfachen Benachteiligungen ausgesetzt. Mit der Einrichtung einer Gleichstellungsstelle im Kreis habe man bisher viel erreicht, sei aber längst noch nicht fertig, betonte Landrat Clemens Lindemann in seinem Grußwort: "Es war ein langer Weg". Mittlerweile hätten die Projekte des Frauenbüros jedoch "einen hohen Stellenwert" erreicht. "Das Frauenbüro hat die Lebensläufe vieler Frauen positiv verändert", lobte Lindemann die Arbeit der Mitarbeiterinnen des Frauenbüros. Mit dem geplanten Umzug in die Räume des ehemaligen Gesundheitsamtes sieht er für die Einrichtung bessere Voraussetzungen, sich dort selbstständig zu machen. "Lange Zeit habe ich mich als Einzelkämpferin gefühlt, doch im Team macht die Arbeit jetzt viel mehr Spaß", erklärte Birgit Rudolf, seit 20 Jahren an der Spitze des Frauenbüros. Sie nutzte ihre Ausführungen, um Stationen aufzuzeigen, die für die Entwicklung der Stelle wichtig waren und sind. Gleichzeitig zollte sie den Menschen Dank, die sie lange Jahre begleitet und persönliche Impulse gegeben haben. Mit der Einrichtung des Frauenbüros habe man vor 20 Jahren "zur richtigen Zeit die richtigen Ideen und Kooperationspartnerinnen" gehabt, würdigte die Frauenbeauftragte an erster Stelle die Unterstützung durch den Saarpfalz-Kreis mit Landrat Lindemann an der Spitze. Als Beispiel für die gute Zusammenarbeit gerade in der Anfangsphase nannte Birgit Rudolf auch die ehemalige AsF-Vorsitzende Hanna Weinmann sowie Elke Bernd von den Saar-Landfrauen. Dank der EU-Gelder sei das Frauenbüro personell gut ausgestattet und in der Lage, Frauen bei ihren Problemen vielfältig zu unterstützen. Umrahmt wurde die Feierstunde im Forum von den Auftritten der "Tollkirschen" aus dem Bliesgau. re