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Schwimmbäder in der Gemeinde bleiben vorerst geschlossen

Wegen der Corona-Pandemie : Auch Kirkeler Bäder bleiben vorerst zu

Um die Freibad-Saison wird derzeit heftig gerungen. Im Kreis Neunkirchen diskutieren Räte und Verwaltungen über Möglichkeiten der Öffnung. Der Stadtrat Ottweiler hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Freibad der Stadt nicht zu öffnen.

Das Ludwig-Jahn-Freibad bleibt geschlossen. Foto: Michael Beer

Auch in der Gemeinde Kirkel bleiben die Schwimmbäder vorerst geschlossen, teilt Bürgermeister Frank John (SPD) mit. Nach der neuen Verordnung zur Bekämpfung der Pandemie könnten die Bäder ab dem 8. Juni geöffnet werden, erinnert er. Die infektionsschutzrechtlichen Auflagen würden allerdings die Kapazitäten einer kleinen Kommune wie Kirkel mit zwei Bädern übersteigen. Der personelle Aufwand sei in der Kürze der Zeit nicht realisierbar. Auch im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit sei eine Öffnung gegenüber den Steuerzahlern nicht vertretbar. Der Fehlbedarf würde sich um ein Vielfaches erhöhen. John sieht aber noch eine Chance im Hinblick auf die Sommerferien Anfang Juli: „Ich hoffe, dass die positive Entwicklung der fallenden Infektionszahlen dazu führt, dass in der nächsten Verordnung vielleicht noch eine Perspektive für die Schwimmbäder besteht. Zur Zeit ist unklar, welche konkreten Vorgaben für eine Öffnung der Schwimmbäder bestehen, unter den derzeitigen kursierenden Vorschlägen und Bedingungen ist ein Schwimmbadbesuch kein Freizeitvergnügen wie wir es kennen, sondern ein streng limitiertes Kontrollschwimmen, ohne Kinderbecken und Sprungtürme.“