Schon wieder Baustelle in Altstadt

Schon wieder Baustelle in Altstadt

Altstadt. Sie sind Kummer in Sachen Straßenführung gewohnt, die Altstadter. Der Neubau der Eisenbahnbrücke zwischen Altstadt und Kleinottweiler machte im vergangenen Jahr eine Sperrung der L 219 vom 9. Februar bis Anfang Dezember nötig

Altstadt. Sie sind Kummer in Sachen Straßenführung gewohnt, die Altstadter. Der Neubau der Eisenbahnbrücke zwischen Altstadt und Kleinottweiler machte im vergangenen Jahr eine Sperrung der L 219 vom 9. Februar bis Anfang Dezember nötig. Rund 1,2 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert, der nötig geworden war, weil die Bausubstanz der alten Brücke sich so verschlechtert hatte, dass eine Sanierung nicht in Frage kam. Jetzt steht wieder eine Sperrung der L 219 an (wir berichteten). "Es ist seitens des Landesbetriebs für Straßenbau geplant, zwischen dem Ortsausgang Altstadt und der Autobahnüberführung die Fahrbahndecke zu erneuern", sagte Fachbereichsleiter Udo Reis von der Kirkeler Gemeindeverwaltung im Gespräch mit der SZ. Voraussichtlich vom 3. bis 21. Mai werde die L 219 in diesem Bereich voll gesperrt. Die betroffenen Anlieger der Straßen "Am Bahnhof" und "Am Sportplatz" werden ihre Anwesen während der veranschlagten 15 Werktage Bauzeit erreichen können: "Während der Hälfte der Maßnahme wird die Zufahrt für die betroffenen Anlieger aus Richtung Kleinottweiler möglich sein, während der zweiten Hälfte aus Richtung Altstadt." Ideal wäre, so der Fachbereichsleiter, gewesen, während der ganzen Zeit eine Zufahrt aus Richtung Altstadt zu machen. "Das geht aber nicht, die Maßnahme muss unter Vollsperrung gemacht werden."Nähere Details zu der Baumaßnahme und der Sperrung werden erst Ende April feststehen und dann schnellstmöglich mitgeteilt, heißt es in einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung Kirkel. "Der Landesbetrieb für Straßenbau", heißt es in der Mitteilung weiter wörtlich, "weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Baumaßnahme aus organisatorischen Gründen nicht mit der Sanierung der Brücke im letzten Jahr verbunden werden konnte." Der Landesbetrieb seinerseits bestätigte die 18. Kalenderwoche als vorgesehene Startwoche für die Maßnahme und kündigte baldmöglichst Informationen an.