Revierförster klagt über wildes Motocrossfahren

Revierförster klagt über wildes Motocrossfahren

Saar-Forst-Revierleiter Martin Eberle ist sauer über das verbotene Motocrossfahren im Wald zwischen Kirkel und Wörschweiler. Drei Fahrer sind nach seinen Erkenntnissen derzeit im Wald unterwegs.

Die Vögel sträuben das Gefieder, Meister Lampe legt die Löffel an, Jäger, Landwirte und Naturschützer sind in Rage, wenn, die "wilde Jagd" über Stock und Stein durch den Kirkeler Wald zwischen Wörschweiler und Kirkel braust. Saar-Forst-Revierleiter Martin Eberle ist mächtig sauer über das verbotene Motocrossfahren. Eberle sagte unserer Zeitung: "Es wurden mehrfach drei Motocrossfahrer gesehen, welche durch ihren Auftritt sowohl Waldbesucher belästigen beziehungsweise gefährden und auch die Natur und die dortige Tierwelt schädigen oder stören. Es werden die Waldgebiete wie auch Kernzone der Biosphäre querfeldein und rücksichtslos befahren." Er bitte deshalb die Bevölkerung um Mithilfe. Die Motorräder seien beim Einfahren über den Parkplatz Taubental aus Beeden kommend beobachtet und auch auf Höhe des Abstäberhofes gesehen worden. Weitere Hinweise gab es am Klosterberg in Wörschweiler. Eberle: "Da hier eine Reihe von Gesetzesverstößen begangen wurden, sollen die Täter ermittelt und bestraft werden."

Hinweise an Saar-Forst-Revierleiter Martin Eberle, Tel. (0175) 220 08 39, oder die nächste Polizeidienststelle.

saarforst.de

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