Räumdienste im Dauerstress

Homburg/Bexbach/Kirkel. Es hatte etwas von Bilderbuch-Weihnachten - auch wenn bis zum Heiligabend noch einige Tage Zeit bleiben. Schnee, Kälte und dazu die Lichter in verschneiten Tannen und den Fenstern der Häuser: Das ließ für viele das Winterwunderland wahr werden und bot einen guten Grund, nach der Schneeschaufel auch den Schlitten auszupacken.Weniger erfreulich waren die winterlichen Bedingungen für all jene, die mit ihren Fahrzeugen unterwegs waren, und für diejenigen, die für Schnee freie Straßen sorgen sollten. "Wir fahren im Moment am Limit", sagte gestern Vormittag Jens Motsch, stellvertretender Leiter des Homburger Baubetriebshofes. 20 Fahrzeuge und knapp 45 Mann waren im Einsatz, "alles was im Moment Winterdienst fähig ist". Dabei steckte den Männern vom Winterdienst bereits ein anstrengendes Wochenende in den Knochen. Samstagnacht seien sie bis 23.30/24 Uhr unterwegs gewesen, "und morgens um drei Uhr ging es wieder los, um vier Uhr war die Flotte draußen". Gestreut werde überwiegend Sole, also Feuchtsalz, und Split. Am späten Montagvormittag konnten allerdings nur die wichtigsten Straßen, die unter die Priorität eins fallen, bedient werden. Zudem versuche man dort vor Ort zu sein, wo Müll abgeholt werden soll. Die zweistelligen Minustemperaturen gepaart mit Schnee vom Wochenende haben zudem die Salzvorräte schrumpfen lassen. "Wir haben fünf mal 25 Tonnen nachgeordert." Angesichts der Vorhersage milderer Temperaturen seien die Lager damit aber wieder gut gefüllt.

Homburg/Bexbach/Kirkel. Es hatte etwas von Bilderbuch-Weihnachten - auch wenn bis zum Heiligabend noch einige Tage Zeit bleiben. Schnee, Kälte und dazu die Lichter in verschneiten Tannen und den Fenstern der Häuser: Das ließ für viele das Winterwunderland wahr werden und bot einen guten Grund, nach der Schneeschaufel auch den Schlitten auszupacken.Weniger erfreulich waren die winterlichen Bedingungen für all jene, die mit ihren Fahrzeugen unterwegs waren, und für diejenigen, die für Schnee freie Straßen sorgen sollten. "Wir fahren im Moment am Limit", sagte gestern Vormittag Jens Motsch, stellvertretender Leiter des Homburger Baubetriebshofes. 20 Fahrzeuge und knapp 45 Mann waren im Einsatz, "alles was im Moment Winterdienst fähig ist". Dabei steckte den Männern vom Winterdienst bereits ein anstrengendes Wochenende in den Knochen. Samstagnacht seien sie bis 23.30/24 Uhr unterwegs gewesen, "und morgens um drei Uhr ging es wieder los, um vier Uhr war die Flotte draußen". Gestreut werde überwiegend Sole, also Feuchtsalz, und Split. Am späten Montagvormittag konnten allerdings nur die wichtigsten Straßen, die unter die Priorität eins fallen, bedient werden. Zudem versuche man dort vor Ort zu sein, wo Müll abgeholt werden soll. Die zweistelligen Minustemperaturen gepaart mit Schnee vom Wochenende haben zudem die Salzvorräte schrumpfen lassen. "Wir haben fünf mal 25 Tonnen nachgeordert." Angesichts der Vorhersage milderer Temperaturen seien die Lager damit aber wieder gut gefüllt.

Auch in Kirkel wurde bereits Salz nachbestellt - 25 Tonnen, informiert der Leiter des Baubetriebshofs Engelbert Krause. Hier war gestern um fünf Uhr Arbeitsbeginn. Zwei Streufahrzeuge und drei Kleintraktoren räumten Straßen und Gehwege. Zwei Kolonnen waren zusätzlich zu Fuß unterwegs. Insgesamt 18 Leute kämpften gegen den Schnee, am Sonntag waren 13 unterwegs.

In Bexbach bot sich ein ähnliches Bild. "Wir sind mit allem, was wir haben, im Einsatz", sagte am Vormittag Karlheinz Schmeiser, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofes. Ab vier Uhr waren drei Fahrzeuge der von der Stadt eingesetzten Privatfirma samt drei Mann zu Fuß unterwegs. Dazu kamen ab 6.30 Uhr drei Kleinfahrzeuge und fünf bis sechs Mann der Stadt Bexbach. Es sei aber alles ziemlich reibungslos gelaufen, so Schmeiser.

In Grenzen hielten sich die witterungsbedingten Unfälle. "Im Großen und Ganzen haben sich die Leute angepasst", so die Polizei. Es sei bei Blechschäden geblieben, hieß es gestern Vormittag. So rutschte am Montag gegen 7.30 Uhr eine Frau mit ihrem Wagen auf der A 8 bei Einöd in die Leitplanke. Am Sonntag gegen 21 Uhr kam ein Auto zwischen Käshofen und Sanddorf von der Straße ab, gegen 14 Uhr missachtete ein Autofahrer die Vorfahrt eines anderen in der Höcherbergstraße in Frankenholz. Wegen zu hoher Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn sei es zum Zusammenstoß gekommen.

Unter denen, die dem Schneefall gestern durchweg Positives abgewinnen konnten, waren Selina Holz, Jessica Niedenzu und Bianca Ballbach. Die Drei waren in der Homburger Innenstadt unterwegs. "Wir haben heute Urlaub", ließ Jessica Niedenzu wissen - ein guter Anlass, um Homburg ganz in Weiß zu genießen.

Hintergrund

Alle städtischen Straßen und Plätze sind beim Winterdienst in drei Prioritäten gegliedert, erläutert die Stadt Homburg. Zuerst werden verkehrsbedeutende und gefährliche Flächen, zum Beispiel die Bexbacher Straße und die Cappelallee (Zufahrt zum Uniklinikum) bedient. Die Streu- und Räumpflicht beginnt frühestens um vier Uhr und endet um 22 Uhr für die Fahrbahnen. In Notfällen, etwa bei Eisregen, kann für bestimmte Bereiche nachts Streu- und Räumpflicht angeordnet werden. red