Plattmacher Hussong tritt in der Martinskirche in Altstadt auf

Auftritt am Dreikönigstag : Plattmacher Hussong in der Altstadter Martinskirche

Mit Humor, Ironie und Günther Hussong startet der Altstadter Förderverein am Dreikönigstag ins neue Jahr.

Erst Humor, Wortwitz und Ironie, danach elsässischer Crémant und Häppchen – mit diesen Zutaten beginnt der Förderverein der Altstadter Martinskirche das neue Jahr. „Wass ich noch saan wolld!“ lautet das Motto des einstündigen Kurzprogramms, mit dem Günther Hussong, „de Plattmacher“, am Dreikönigstag an diesem Sonntag, 6. Januar, auf dem Galgenberg zu Gast ist. Der Mundartartist aus Kirkel-Neuhäusel wird für sein Publikum wieder allerhand neue Schmonzetten, aber auch klassische Kuriositäten aus der einheimischen Umgangssprache zu einem amüsanten Feuerwerk sprachlicher (Un-)Feinheiten verweben. Alltagsnöte und –freuden kommentiert der umtriebige und vielfach preisgekrönte Dialektpoet mit einer gehörigen Portion typisch saarpfälzischer Schnoddrigkeit und viel Sprachwitz. Dass Hussong, Jahrgang 1948, sich dabei auch gerne selbst auf die Schippe nimmt und das eigene Ego aus der nötigen Distanz betrachtet, dokumentiert einer seiner Limericks: „Ich stehn uff de Biehn grad eerscht gischter, / die Leit mache schrohe Gesichter; / saan: Dei Reime sinn Mischt, / Kerl - du bischt nett ganz dicht / unn gebscht nie in deim Lääwe moo ... Dichter“. Schauplatz des Auftritts ist um 17 Uhr die Martinskirche, anschließend lädt der Förderverein zum Empfang in den Gemeindesaal im Untergeschoss ein. Der Eintritt ist frei, zum Schluss kann aber zur Erhaltung der Altstadter Kirche gespendet werden.

Am Freitag, 11. Januar, präsentiert  Hussong um 19 Uhr im Hotel Bliesbrück in Herbitzheim sein Programm „Awwei werd‘s Zeit“. In der Pause gibt’s ein Menü. Der Eintrittspreis für die Veranstaltung beträgt inklusive Essen 19 Euro. Da der Künstler auf Gage verzichtet, kommt der Erlös hier den „Blieskasteler Freunden und Helfern - Schutzengel für Kinder“ zugute.

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