Palatia kann Schützenhilfe leisten

Palatia kann Schützenhilfe leisten

Verbandsliga-Spitzenreiter FC Homburg II hofft am Sonntag im Heimspiel gegen die SVGG Hangard auf Unterstützung aus dem Profikader. Vielleicht kann ja auch Nachbar FC Palatia Limbach im Heimspiel gegen den Zweiten SV Merchweiler dem FCH II einen Gefallen tun.

Vor dem ersten Rückrunden-Spiel in der Fußball-Verbandsliga Nordost führt der FC Homburg II mit 31 Punkten die Tabelle an. Derzeit hartnäckigster Verfolger ist der SV Preußen Merchweiler (29 Zähler). Während der FCH an diesem Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen das Schlusslicht SVGG Hangard klarer Favorit ist, muss Merchweiler bereits eine halbe Stunde früher beim Tabellenneunten FC Palatia Limbach antreten.

Homburgs Trainer Andreas Sorg muss im letzten Heimspiel des Jahres aus privaten Gründen auf Tim Klotsch verzichten. Langzeitverletzt sind noch Jonas Fischbach und Sven Görgen, die beide an einem Bänderriss im Fuß laborieren. Außerdem steht Norbert Neumann aufgrund von muskulären Problemen nicht zur Verfügung. "Ich hoffe darauf, dass wir etwas Unterstützung aus dem Kader der ersten Mannschaft bekommen. Nichtsdestotrotz haben wir auch so noch genügend gute Spieler im Kader, um eine vernünftige Elf zu stellen", meint Sorg.

Er weiß, dass die Hangarder "vom Papier her" klarer Außenseiter sind. "Von daher hat das Trainerteam unter der Woche die Mannschaft darauf hingewiesen, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es hat ja bereits oft genug Spiele gegeben, bei denen die im Vorfeld als sicherer Sieger eingestufte Mannschaft überraschend als Verlierer den Platz verlassen hat", sagt Sorg. Das dürfe seiner Elf am Sonntag "auf keinen Fall passieren".

Der ein oder andere Spieler hat allerdings mit Sicherheit bereits das danach folgende Topspiel in Merchweiler im Hinterkopf. "Bisher sind wir natürlich sehr zufrieden, was die Jungs geleistet haben. Das bisher Erreichte wollen wir uns in den beiden letzten Spielen vor der Winterpause auf keinen Fall versauen", erklärt Sorg.

Die Limbacher könnten dem FCH durch ein Unentschieden oder gar einen Sieg gegen Merchweiler wichtige Schützenhilfe leisten. "Wir schauen mal, was wir für Andi machen können", sagt Limbachs Trainer Alexander Ogorodnik, "aber in erster Linie wären die Punkte zunächst einmal für uns selbst wichtig." Aufgrund der Tabellensituation sieht er Merchweiler mehr unter Druck als seine Elf. "Ich liebe solche Spiele gegen Favoriten, in denen du dich beweisen kannst. Wir haben alle Mann an Bord und werden alles für eine Überraschung geben", betont Ogorodnik.