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Mit der Gitarre im Gepäck auf Weltreise

Mit der Gitarre im Gepäck auf Weltreise

Limbach. Zu einer kleinen musikalischen Reise rund um den Globus hatten das Gitarrenensemble der Limbacher Mühle und das Limbach-Altstadter-Chörchen eingeladen. Für die Gitarrengruppe um seinen Initiator und Dirigenten Werner Hussung war es bereits das sechste Mal, dass sie unter der Ägide des Fördervereins Limbacher Mühle Kostproben ihres Könnens einem breiten Publikum zu Gehör brachte

Limbach. Zu einer kleinen musikalischen Reise rund um den Globus hatten das Gitarrenensemble der Limbacher Mühle und das Limbach-Altstadter-Chörchen eingeladen. Für die Gitarrengruppe um seinen Initiator und Dirigenten Werner Hussung war es bereits das sechste Mal, dass sie unter der Ägide des Fördervereins Limbacher Mühle Kostproben ihres Könnens einem breiten Publikum zu Gehör brachte. Die Musiker und Sängerinnen zeigten sich wieder einmal glänzend aufgelegt und gestalteten eine Soirée, die mit stetem Beifall belohnt wurde. Eröffnet wurde der Ausflug mit der Eurovisionsfanfare von Marc Antoine Charpentier, um dann mit zwei weiteren Stücken aus der Barockzeit zum eigentlichen Thema des Abends, der "Kleinen Weltreise" eben, überzuleiten. Schon beim "Einschiffen in Hamburg" sowie den weiteren Stationen hatte das Chörchen seinen Auftritt und wurde vom Gitarrenensemble einfühlsam begleitet; die Weiterfahrt nach Süd- und Nordamerika hatten die Gitarristen alleine zu bewältigen, einer Aufgabe, der sie sich mit Bravour entledigten. Noch einmal trafen sich Chor und Gitarren, um das bekannte "Plaisir d' amour", ein gefühlvolles französisches Lied um Liebesfreud' und Liebesleid aus dem 18. Jahrhundert zu interpretieren. Nach der Pause ging es weiter mit russischer Folklore; mit Heinz Brengel als Solist an der Mandola gesellte sich eine neue Klangfarbe zu den Saitentönen, eine solistische Leistung, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Im letzten Teil, "Heimreise" überschrieben, fanden sich alle Mitwirkenden noch einmal zusammen, um wohlklingende Kostbarkeiten aus dem Heimat- und Volksliedgut zu interpretieren. Nun war Romantik angesagt, ein Thema, das von Peter Betz, der wie auch in den vergangenen Jahren wieder kurzweilig durch das Programm führte, zu einer informativen literarisch-musikalischen Plauderei genutzt wurde. Mit einem gemeinsamen Lied verabschiedeten die Mitwirkenden die treuen Konzertbesucher bis zum nächsten Jahr: Dann steht das 20-jährige Bestehen des Limbach-Altstadt-Chörchens auf dem Programm, was es natürlich ausgiebig zu feiern gilt. bam