Brezelumzug: Mit Brezeln zu Fuß und auf dem Traktor ging es zum Weiher

Brezelumzug : Mit Brezeln zu Fuß und auf dem Traktor ging es zum Weiher

Es gehört schon zur Tradition, dass die „Montagsstrahler“ zum Brezelumzug einladen mit anschließendem Fest am Limbacher Gänseweiher. Gut 40 Kinder, Eltern, Verwandte und Freunde der Montagsstrahler trafen sich diesmal am Gasthaus „Wasem’s Eck“, um sich von hier, begleitet von der Limbacher Dorfmusik Hacke, auf den Weg zum Gänseweiher zu machen.

Andreas Brunk, Präsident der „Montagsstahler“, und seine Helfer warteten noch auf die Brezeln. Dann konnte es losgehen. Einige Kinder nahmen auf einem Anhänger Platz, während die Oldtimerfreunde Limbach mit zwei historischen Traktoren den kleinen Zug in Richtung Festplatz begleiteten. „So ein Umzug für Kinder findet eigentlich nur noch bei uns statt. Daher ist es uns ein Anliegen, dass wir diese Aktion als Tradition aufrecht erhalten“, erklärte Andreas Brunk im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Jahr 1983 wurde im genannten Gasthaus die Gesellschaft „Montagsstrahler“ gegründet. „Eine Stammtischlaune, die sich bis heute gehalten hat. Wir treffen uns noch regelmäßig“, so der Präsident. 15 Mitglieder gehören der geschlossenen Gesellschaft an. Von außerhalb kann man also hier nicht Mitglied werden.

 „Früher haben wir uns auch zum Fußballspielen getroffen, aber inzwischen sind wir doch etwas in die Jahre gekommen“, schmunzelt Brunk, wie vieler seiner Kollegen einst aktiver Fußballer beim FC Palatia Limbach. Wegen der zahlreichen Trainings- und Spieltermine blieb den Fußballern als freier Tag nur der Montagabend – und die „Montagsstrahler“ waren gegründet. Nun freute man sich auf den großen Brezelumzug mit anschließendem Fest am Gänseweiher, der schon seit zehn Jahren stattfindet. Hier stand nicht nur ein kleines Festzelt. Für Speisen und Getränke war bestens gesorgt, aber auch für die musikalische Umrahmung.Wie im Vorjahr spielte die Band Jonny and Friends unter der Leitung von Thomas Johann auf.

 Der Erlös aus dem Verkauf der Getränke und Speisen floss auch diesmal einem karikativen Zweck zu. Andreas Brunk: „Die Spende wird diesmal der ASB-Wünschewagen erhalten.“ Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariterbundes Saarland bringt schwerstkranke Menschen zu Orten und Veranstaltungen, die unter normalen Umständen für diese nicht mehr erreichbar wären. Veranstaltungen, wie Fußballspiele und Konzerte, aber auch Besuche von Verwandten ermöglicht der ASB auch dank der Spenden. Brunk zog abschließend ein kleines Fazit: „Wir haben zwar noch nicht ganz genau abgerechnet. Aber ich denke, dass unsere Spendensumme für den Wünschewagen so bei rund 600 Euro liegen dürfte.“

Mehr von Saarbrücker Zeitung