Mehr Kontrollen in den Straßen

Kirkel-Neuhäusel. Die Belastungen durch ordnungswidrigen ruhenden und fließenden Verkehr standen im Mittelpunkt der Sitzung des Kirkeler Ortsrates am vergangenen Montag

Kirkel-Neuhäusel. Die Belastungen durch ordnungswidrigen ruhenden und fließenden Verkehr standen im Mittelpunkt der Sitzung des Kirkeler Ortsrates am vergangenen Montag. Schon in der Vergangenheit hatten sich Bürger über das Fehlverhalten von Autofahrern beschwert (wir berichteten mehrfach), nun soll in Kooperation mit dem Saarpfalz-Kreis ab 2010 die Überwachung und Verfolgung von Verkehrsvergehen intensiviert werden. Auf Initiative von Bürgermeister Frank John (SPD) fand sich aus diesem Grund die Aufforderung an den Ortsrat auf der Tagesordnung, besonders belastete Bereiche oder Bereiche mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial zu benennen.Punktuelle Verstärkung Dies führte nicht bei allen Ortsratsmitglieder zu Beginn der Diskussionen zu uneingeschränkter Unterstützung. So wies Steffen Schäfer von der CDU darauf hin, dass eine punktuelle Verstärkung der Verkehrskontrolle an besonderen Punkten nicht dem Grundsatz der Gleichbehandlung von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Straßenverkehr entspräche. Auch machte er deutlich: "Eine entsprechende Bewertung der Örtlichkeiten ist Aufgabe des Ordnungsamtes und nicht des Ortsrates." Ortsvorsteher Hans-Peter Schmitt (SPD) begründete die vom Rat geforderte Identifizierung von neuralgischen Verkehrsbereichen mit der neuen Kooperation mit dem Saarpfalz-Kreis und dem Umstand, das die teils unbefriedigende Situation des ruhenden und fließenden Verkehrs in Kirkel-Neuhäusel schon wiederholt Thema im Ortsrat gewesen war. Am Ende einvernehmlich verständigten sich die Bürgervertreter auf eine ganze Reihe von Straßen, in denen der ruhende Verkehr in Zukunft stärker kontrolliert und Verstöße konsequent geahndet werden sollen, so in der Friedhofstraße im Bereich der Grundschule, im Kohlroterweg, der Blieskasteler Straße und im Unnerweg. Der fließende Verkehr soll vor allem im Bereich der Schule, der Kindergärten und im Umfeld von Spielplätzen in den Fokus der Verkehrsüberwachung gerückt werden. Auch ein weiteres Thema der Sitzung konzentrierte sich auf die Verkehrssituation im Ort: So sollen die inzwischen teils kaum noch sichtbaren Haltelinien an "Rechts-vor-Links"-Kreuzungen im gesamtem Ortsteil erneuert werden. In diesem Zusammenhang wiesen Vertreter aller Parteien darauf hin, das in Kirkel-Neuhäusel abseit der Kaiserstraße und der Umgehungsstraße generell Tempo 30 (ausgenommen Spielstraßen und andere verkehrsberuhigte Zonen) gelte, ein Umstand, auf den nun gesondert hingewiesen werden soll: In allen Straßen, die von der Kaiserstraße oder der Umgehungsstraße abgehen, sollen in einem gewissen Abstand vom eigentlichen Kreuzungsbereich Fahrbahnbeschriftungen die Geschwindigkeitsbegrenzung verdeutlichen. Sarah Hochlenert von der CDU regte zusätzlich einen entsprechenden Verweis auf die generelle Zone 30 in einer der kommenden Ausgaben des Kirkeler Gemeindeblattes an. > weiterer Bericht folgt