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Leserbrief zum Thema Kirkel als HTW-Standort

Leserbrief zum Thema Kirkel als HTW-Standort

Praktikergebäude für HTW geeignet

Zu "Jusos halten Kirkel für ungeeignet als HTW Standort ",

SZ vom 13. April:

Selten habe ich einen Artikel, der von Inkompetenz und Borniertheit so geprägt ist, wie diesen der Jungsozialisten gelesen. Wer sich gegen einen Vorschlag ausspricht, muss auch eine Alternative anbieten. Die fehlt hier gänzlich. Der Standort des Praktikergebäudes in Kirkel bietet alle Möglichkeiten, die HTW dort fach- und sachgerecht unterzubringen. Der öffentliche Nahverkehr ist mit einem halbstündigen Takt in Richtung Homburg und Saarbrücken gut. Der Fußweg zum Bahnhof beträgt sieben Minuten. Die Busverbindung in Richtung Neunkirchen und Blieskastel ist kurzfristig den Notwendigkeiten anpassbar. Die Haltestelle ist 50 Meter entfernt.

Der Standort besitzt einen ausreichend großen Parkplatz, und die verkehrstechnische Anbindung ist mit Autobahn-Auffahrten in Richtung Karlsruhe, Mannheim, Saarbrücken, Trier und Luxemburg exzellent. Eine Autofahrt nach Saarbrücken zur HTW ist in einer Viertelstunde machbar, ohne zu rasen. Die technischen Möglichkeiten, Labors einzurichten, sind sehr gut. Das Gebäude ist mit Glasfaserkabel an die Datenautobahn angeschlossen.

Die Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum der Arbeitskammer des Saarlandes könnte fruchtbar sein. Die Anmietung von Studentenzimmern dürfte in Kirkel und Umgebung weitaus preisgünstiger sein als in Saarbrücken.

Die Vorstellung, dass der Besitzer der Immobilie, das Saarland, renommierte Firmen hier ansiedelt, kann man vergessen. Die Vorsitzenden, der im Landtag vertretenden Parteien sind alle im Westsaarland angesiedelt. Sie fühlen sich zuerst ihren Wählern dort verpflichtet.

Theodor Fischer , Kirkel-Neuhäusel